Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Denkanstöße geliefert

Vreden Das ist sehr beeindruckend. Da können wir eine Menge Anregungen mitnehmen" - für Walter Kern, Mitglied der "Enqu?tekommission Chancen für Kinder", war die Präsentation über die Jugendarbeit in Vreden sehr aufschlussreich.

02.08.2007

Zu einer Klausurtagung haben sich die Kommissionsmitglieder der CDU-Landtagsfraktion NRW bis einschließlich heute in Zwillbrock eingefunden - gestern Vormittag stand ein Ausflug in die Praxis auf dem Klausurprogramm. Rolf Elsing, Betreiber des Jugend- und Kulturcafés n-Joy, und Markus Funke vom Jugendwerk Vreden, informierten die achtköpfige Delegation vor Ort - im n-Joy. Das Jugendcafé und die angeschlossene Mehrzweckhalle stellte Rolf Elsing vor, die Struktur der Arbeit für Kinder und Jugendliche in Vreden mit aufsuchender Jugendarbeit, Jugendhäusern für verschiedene Altersgruppen, Mädchenarbeit, Bauwagenprojekt, Freizeitevents und mehr präsentierte Markus Funke per Powerpoint.

Die Kombination von wirtschaftlicher Tragfähigkeit und Jugendarbeit im Jugendcafé fanden die Gäste besonders interessant. Dass die Stadt Vreden keine Zuschüsse für den Betrieb zahle und ihre Aufwendungen für bauliche Maßnahmen überschaubar sei, betonte auch der Vredener Landtagsabgeordnete Bernhard Tenhumberg im Gespräch. Mittags im n-Joy sein, wo nachts der große Bruder hingehe, das fänden seine kleinen Nachmittagsgäste spannend, hob Rolf Elsing hervor.

Das Konzept, in Vreden die Jugendarbeit von einem Jugendwerk - mit Ehrenamtlichen, Lokalpolitikern und Fachleuten besetzt - tragen zu lassen, stieß ebenso auf Interesse wie die vielfältigen Aktivitäten der Hauptamtlichen, Praktikantinnen und Ehrenamtlichen für die Kinder und Jugendlichen in Vreden, deren Aufzählung durch Markus Funke deutlichen Eindruck hinterließ.

Noch lange nach der Präsentation suchten die Delegationsmitglieder das Gespräch mit Elsing und Funke - Erfahrungen aus der täglichen Praxis seien es, die wichtige Anstöße für die Arbeit der Kommission lieferten, so Kern. ewa

Lesen Sie jetzt