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Deutlich weniger PKW gezählt

Vreden " 40 Prozent weniger Verkehr - das ist nicht nichts, das ist eine ganze Menge." Energisch unterstrich Bürgermeister Hermann Pennekamp, dass die Sperrung des Langen Dieks für den Durchgangsverkehr eine Erfolgsgeschichte sei.

06.12.2007

Mit dieser Ansicht hatte er die große Mehrheit des Bauausschusses in Vreden am Dienstagabend auf seiner Seite. Deshalb konnte es am Ende auch nur einen Beschluss geben: Die Sperrung bleibt in ihrer jetzigen Form bestehen.

Zuvor hatte die Verwaltung noch einmal mit Zahlen belegt, wie sich die Sperrung ausgewirkt hat. Bei einer Stichprobe hatte sich gezeigt, dass sich zwischen der ersten Messung ohne Sperrung und der zweiten mit das Aufkommen um 442 Fahrzeuge verringert hat.

Aus Sicht der Verwaltung ein eindeutiges Ergebnis - aus Sicht der Polizei jedoch nicht: Von der zuständigen Polizeiinspektion Nord war der Versuch der Straßensperrung als "gescheitert" bezeichnet worden; es herrsche nach wie vor normaler Verkehr. Diese Einschätzung rief im Ausschuss zum Teil deutlichen Widerspruch hervor. "Das können wir anhand der Zahlen nicht nachvollziehen", stellte Hermann Wilmer vom Bauamt fest. Und auch Elmar Kampshoff (UWG) wunderte sich darüber.

Anders sah es jedoch Reinhard Laurich (SPD): "Nur 40 Prozent reduziert, das ist kein gutes Ergebnis." Er sprach sich für die vollständige Sperrung des Langen Dieks aus - konnte damit aber keine Mehrheit finden.

"Vollsperrungen verlagern das Problem nur von einer Stelle zur anderen. Und wenn wir schon den Langen Diek bei diesen Zahlen sperren, müssten wir noch viel mehr Wirtschaftswege dicht machen - dann ginge nichts mehr", entgegnete Bürgermeister Pennekamp, der auch darauf hinwies, dass die Bevölkerung in den Bauerschaften angemessene Möglichkeiten zum Anschluss an das Verkehrsnetz haben müsse.

Bankette verstärken

Auch Gerd Welper (Grüne) meinte: "40 Prozent Reduzierung, das kann sich einigermaßen sehen lassen." Und Hermann Geesink (CDU) befand: "Eine Vollsperrung würde nur andere Anwohner über Gebühr belasten." Nun bleibt es unter dem Strich bei der Sperrung für den Durchgangsverkehr - und die Bankette sollen baulich deutlich verstärkt werden. to

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