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Die erste Stadtvilla ist im Bau

Alstätter Straße

VREDEN Im August vergangenen Jahres erfolgte der Startschuss für die Erschließungsarbeiten – jetzt wird das erste Gebäude gebaut: An der Alstätter Straße entsteht die erste „Stadtvilla“.

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 01.04.2010
Die erste Stadtvilla ist im Bau

An der Alstätter Straße wird gebaut: die erste "Stadtvilla" mit Platz für acht Wohnungen - oder sechs Wohnungen und zwei Ladenlokale - entsteht auf dem innerstädtischen Filetgrundstück.

Das Gelände gegenüberliegend zur Ausfahrt des Rathaus-Parkplatzes lag lange Jahre brach: Nachdem die ehemaligen Hallen der Textilfirma Hecking abgebrochen worden waren, wurden verschiedene Projekte für das innenstadtnahe Grundstück, das lange als „Fläche für den Gemeinbedarf“ ausgewiesen war, angedacht. Konkret wurde es, als die Stadt im Jahr 2005 einen Investorenwettbewerb ausschrieb. Drei Investoren bekundeten 2006 Interesse, für einen entschied sich der Rat – dieser aber ließ lange auf Realisierung seiner Pläne zur Bebauung warten, bis er wegen zu geringer Vermarktungschancen ganz von dem Projekt zurücktrat. Ein Investor für das Gesamtkonzept wurde nicht mehr gefunden, also entschloss sich die Stadtverwaltung zu Jahresbeginn 2008 für einen neuen Vorstoß.  

Sie erstellte selbst ein Konzept für die Bebauung, die sich an den Gewinnerentwurf des Investorenwettbewerbs orientierte – dieser war ja bei Rat und Verwaltung mehrheitlich gut angenommen worden. Einstimmig fiel dann Mitte 2008 der Aufstellungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplans „Alstätter Straße, Hooge Feld, Bänkstegge, Lüntener Stegge“. Die besondere Lage solle sich in der Bebauung widerspiegeln: Das kleine Baugebiet soll einen „Stadtvillencharakter“ bekommen. Das heißt: Wer dort baut, hat ziemlich genaue Vorgaben einzuhalten, was die Gestaltung der Gebäude angeht. „Quadratische, zweigeschossige Gebäude“ sollen dort entstehen, erläuterte Fachbereichsleiter Joachim Hartmann im Gespräch mit der Münsterland Zeitung.

Drei Grundstücke an der Alstätter Straße und vier dahinter liegende – eines für ein Mehrfamilienhaus – seien noch frei. Das besondere: Erschlossen werden auch die zur Alstätter Straße liegenden Gebäude über die neu angelegte Textilstraße. „Die Häuser an der Alstätter Straße liegen an der historischen Kante“, betonte Hartmann. Vorgärten oder ähnliches sind – wie auf der gegenüberliegenden Seite – nicht geplant. Nun hoffe die Stadt auf weitere Häuslebauer.