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Ein Abend unter Freunden

Vreden Drei Bands waren am Sonntag in die Mehrzweckhalle hinter dem Jugendcafé eingeladen worden. Das Konzert blieb ein Treffen unter Freunden, so kannten sich die Bands zum Teil bereits zuvor und auch das Publikum war so überschaubar, dass aus den wenigen Nichtbekannten schnell Bekannte wurden.

26.12.2007

Ein Abend unter Freunden

<p>"Incredible Derrick" aus Dortmund konnten nicht zuletzt mit dem Heimbonus von Sängerin Hanne punkten. Wissing</p>

Eine gute Band macht aus, dass sie auch vor kleinem Publikum alles gibt. Nicht nur in dieser Hinsicht hat es das Publikum am Sonntag mit guten Bands zu tun. Auch musikalisch wird an diesem Abend einiges geboten. Den Auftakt macht die "Bloody Sunshine Band" mit vielen eigenen Stücken. Die vier Musiker spielen in der aktuellen Konstellation zwar erst seit einem halben Jahr gemeinsam, dennoch ist bereits ein beachtliches Repertoire an eigenen Stücken zusammengekommen. Was sie machen, ist Rock. Mal wird daraus Funkrock, manchmal hört das Publikum auch eine Spur Country- oder Folkrock. Damit die Musiker in Bewegung bleiben, werden hin und wieder die Instrumente getauscht. Vom Schlagzeug an die Gitarre und dann weiter an die Orgel - kein Problem für die Jungs aus Stadtlohn.

Während die einen rocken, überbieten sich die anderen beim offbeaten. Offbeaten ist zwar eine etwas eigenwillige Wortneuschöpfung, umschreibt aber genau das, was "3dirty7" und "Incredible Derrick" aus Dortmund bieten, nämlich den vorbildlichen Einsatz für den schwachen Raum zwischen den betonten Zählzeiten. Wenn das nicht eine weihnachtliche Geste ist. Schneller Ska, Punk und sowohl Frauen- als auch Männergesang. Posaune, Saxophon und auch Trompete dürfen da nicht fehlen. Während "3dirty7" dabei auch schon mal die Gitarren verzerrt kreischen lassen und herrlich-plakative "Ohohohhhhs" ins Publikum werfen, setzen "Incredible Derrick" besonders auf mehrstimmige Bläsersätze, cleane Gitarre und glänzen mit dem Heimbonus von Sängerin Hanne. Nicht zuletzt auch die Ska-Version von "The Letter" und die Offbeat-Version des Derrickthemas aus der Krimiserie begeisterten - so war es zum Schluss gleichgültig, dass dies nur ein kleines Publikum genießen konnte. fw

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