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Eintrittspreise bleiben

Vreden Eine knappe Stunde lang wurde engagiert diskutiert, Argumente, Standpunkte ausgetauscht, Möglichkeiten erörtert. Am Ende blieb alles beim Alten: Die Eintrittspreise für Frei- und Hallenbad bleiben unverändert, neue Ermäßigungsmodelle werden nicht eingeführt.

09.08.2007

Die Kosten für eine technische Aufrüstung oder personellen Mehraufwand, die mit einer neuen Tarifstruktur einhergehen müssten, führte CDU-Fraktionsvorsitzender Heinz Gewering als Hauptargument für die Ablehnung zweier Einwohneranträge auf Ermäßigungsmöglichkeiten insbesondere für kinderreiche Familien an, die dem Rat am Mittwoch vorlagen. Familienfreundlich seien die Eintrittspreise, betonte Gewering, und schließlich habe Vreden eine familienfreundliche Struktur - "dadurch, dass wir das Bad gebaut haben. Viele müssen ihre Bäder schließen", argumentierte er. Das Pro und Contra sei in der Fraktion diskutiert worden, dennoch sei man zu einer einmütigen Ablehnung der Anträge gekommen, wie im Übrigen zuvor schon der Bäder-Betriebsausschuss. Als "Hausaufgabe" werde aber mitgenommen, dass darüber diskutiert werden müsse, was der Familienpass noch wert ist. Walburga Schmitz (CDU), die die Lösung mit den 50er-Karten "nicht so ganz intelligent" fand, kündigte dies für den Ausschuss für Familie und Soziales an.

"Muss was gehen"

Die Opposition indes stellte sich auf den Standpunkt, dass eine Änderung der Tarifstruktur bestimmt möglich sei: "Das muss technisch umsetzbar sein", betonte Reinhard Laurich (SPD): "Mit dem Kassenautomaten gibt es doch sowieso nur Schwierigkeiten, in dem Zuge muss da doch was gehen." Auch Andreas Wethmar (UWG) und Helma Benke (Grüne) zeigten sich ratlos, dass im heutigen Computerzeitalter eine Programmierung des Kassenautomaten eine solche Hürde darstellen solle oder die Kosten dafür zu immens seien. Nach einer Dreiviertelstunde stellte Elmar Kampshoff (UWG) die Frage, um welche Summe es überhaupt genau gehe - es soll im Protokoll geantwortet werden.

"Wir stellen eine Vollzeitkraft ein, dann können wir alles machen", flüchtete sich Bürgermeister Hermann Pennekamp in Ironie. Den Vorschlag der SPD, eine Ein-Euro-Job-Kraft für die Karten- und Familienpasskontrolle einzustellen, musste er eine Absage erteilen: Ein-Euro-Jobber sollten qualifiziert werden bei ihrer Aufgabe, sie seien nicht dafür da, die Pflichtaufgaben einer Gemeinde auszuführen. ewa

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