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KAB informiert und bittet um Spenden für Mogilew-Kinder

10.10.2007

Vreden Es ist in Vreden schon ein gewohntes Bild, Kinder oder Betreuer - mittlerweile über 600 - aus Mogilew/Weißrussland anzutreffen, die auf Initiative der KAB St. Marien zu Erholungs-, Behandlungs- oder Genesungszwecken geholt und zurückgebracht werden und in Gastfamilien über einen Zeitraum von vier Wochen untergebracht sind. "Auch die jährlichen Hilfstransporte mit Nahrungsmitteln, Textilien, medizinischen Geräten und Medikamenten sind ein Beweis großer Spendenbereitschaft der Bevölkerung", betont Hubert Lechtenberg vom KAB-Arbeitskreis.

Zur Finanzierung dieser Maßnahmen dienten Spenden wie auch die alljährlichen bunten Nachmittag oder die Entenrennen. "Leider aber ist festzustellen, dass die Barspenden geringer werden. Vielleicht ist der Reaktorunfall in Tschernobyl in Vergessenheit geraten oder die Notwendigkeit wird nicht mehr gesehen", bedauert Lechtenberg. Die Bevölkerung in Mogilew aber erfahre die Spätfolgen tagtäglich am eigenen Leib. Durch die noch vorhandene Verstrahlung sei das Immunsystem so sehr gestört, dass vielfach Krankheiten der Schilddrüse, des Magens, des Herzens und der Atemwege ein leichtes Spiel haben, erläutert Lechtenberg: "Gerade für Kinder ist deshalb ein Aufenthalt in unverstrahlter Gegend eine Notwendigkeit, die auch von Ärzten empfohlen wird, weil sich das Immunsystem dann erholen kann."

Die KAB sei dringend auf Spenden angewiesen, um sowohl die Hilfstransporte als auch die Kindererholungsmaßnahmen auch in Zukunft noch aufrecht erhalten zu können. Durch den auf von Speisen und Getränken vor dem Geschäft Dieler am Markt versuche die KAB deshalb am Sonntag auf dem Hamalandtag gegenzusteuern und eine neue Einnahmquelle zu erschließen. An ihrem Stand können sich Interessierte über die Aufgaben und Ziele zu informieren und mitzuhelfen, dass auch in Zukunft beide Hilfsmaßnahmen durchgeführt werden können.

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