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Kaminbrand überrascht Hausbewohner

24.01.2008

Kaminbrand überrascht Hausbewohner

<p>Die Feuerwehr Vreden rückte am vergangenen Mittwochabend zu einem Kaminbrand am Master Esch aus. Feuerwehr</p>

Vreden Zu einem Kaminbrand ist die Vredener Feuerwehr am Mittwochabend um 18.53 Uhr ausgerückt: Überrascht durch einen Brand im Abzug eines offenen Herdfeuers wurden die Bewohner eines Hauses am Master Esch. Dabei hatte sich abgelagerter Ruß im Kamin entzündet und so für eine hohe Flamme am Schornstein gesorgt. "Diese Verbrennung läuft sehr rasant ab, und es entstehen Temperaturen von bis zu 1400 Grad, die zu Sekündär-Bränden im Bereich von Dach und Deckendurchführungen oder durch, bisher unbemerkte Undichtigkeiten im Kamin führen können", berichtet die Feuerwehr Vreden. Sie rückte mit einer Gruppe des Löschzuges Vreden-Stadt, unter Leitung von Andreas Becking aus. Gelöscht werde ein Kaminbrand normalerweise nicht, sondern nur der Verlauf kontrolliert und im Notfall mit Lösch-Pulver eingegriffen. Auf keinen Fall dürfe Wasser eingesetzt werden, da dieses schlagartig verdampfen würde und der Kamin "gesprengt" werde. Unter Anleitung des sehr schnell eingetroffenen Bezirksschornsteinfegermeisters Kleme ns Iking aus Vreden, der für den betroffenen Kehrbezirk eigentlich nicht zuständig ist, aber kurzfristig ausgeholfen habe, wurde der Kamin von der Drehleiter aus gefegt. Es entstand kein nennenswerter Sachschaden.

Im Anschluss an den Einsatz wurde die Vredener Feuerwehr wurde vom Schornsteinfegermeister gebeten, unabhängig vom konkreten Fall über die Regeln für den störungsfreien Betrieb von Herdfeuern und Öfen zu informieren, was mit dem oben genannten Einsatz in keinerlei direkter Verbindung stehe, so die Wehr: "Verfeuert werden dürfen keine harzhaltigen Nadelhölzer oder nicht ausreichend getrocknete Hölzer (Faustregel: mindestens zwei Jahre). Im Zweifelsfall den Feuchtigkeitsgehalt mit einem Messgerät prüfen: Feuchtegehalt maximal: 17bis 20 Prozent. Auch dürfen die Scheite nicht zu groß sein, da diese nicht vollständig (mit genug Sauerstoff) verbrennen, sondern aufgrund Sauerstoffmangels mehr glühen, was zu vermehrter Russ- und Glanzbildung führt, der sich innen im Kamin ablagert. Wenn später dann eine Flamme in den Kamin gelangt, entzünden sich diese Rückstände und es kommt zum gefürchteten Kaminbrand", so Iking.

www.schornsteinfeger-kreis -borken.de

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