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"Langer Diek": Verkehrsdichte wird noch gemessen

01.08.2007

Vreden Für Anlieger sowie für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr ist der Lange Diek frei - wie Mitte April vom Bauausschuss beschlossen, machen Schilder alle Verkehrsteilnehmer nun auf diese Regelung aufmerksam. Seit einiger Zeit schon sind die Schilder aufgestellt - eine begründete Aussage darüber, wie sie sich auf die Nutzung der Straße auswirkt, kann aber noch nicht getroffen werden: "Wir werden erst nach den Sommererien eine Verkehrserhebung durchführen. Der Zeitpunkt ist einfach geeigneter", verweist Fachbereichsleiter Joachim Hartmann vom Rathaus auf das weitere Vorgehen.

Kantige Bankette

Erreicht werden soll mit dem "Anlieger frei"-Zeichen, dass der Lange Diek - ein Wirtschaftsweg - nicht mehr so stark beansprucht wird. Die Bankette der beliebten Verkehrsverbindung von Ellewick nach Vreden und zurück befindet sich in einem solch schlechten Zustand, dass die Anlieger des Langen Dieks sich mit dem Antrag an die Stadt gewendet hatte, die straße zu sanieren. Gefahrenquellen für Radfahrer, die bei Gegenverkehr die steile Bankette hinunter und wieder hinauf fahren müssten, sollten auf diesem Wege beseitigt werden.

Umweg in Kauf nehmen

Doch die hohen Kosten dafür, wenn die Bankette in einen vernünftigen Zustand gebracht worden wären, hätten sich in einem Rahmen von bis zu 300 000 Euro bewegt. So kam der Bauausschuss in der Sitzung im April auf die Idee, die Verkehrsströme zu lenken, um die Beanspruchung des Langen Dieks und somit auch den Gegenverkehr für die Radler dort (die auch oft den Rosenkranzweg besuchen) zu minimieren. 700 Meter länger ist in etwa die Strecke von Vreden nach Ellewick und umgekehrt, wenn die Kreisstraßen in Anspruch genommen werden - diesen Umweg, der allenfalls die Aufgabe einer "gefühlten Zeitersparnis" mit sich bringen könne, sei zumutbar, hieß es damals. Die baldige Verkehrserhebung wird dann Aufschluss darüber geben, ob die Zahl der Autos auf dem Langen Diek deutlich abgenommen hat. ewa

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