Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Rat soll über Reitanlage entscheiden

Vreden Jetzt liegt die endgültige Entscheidung beim Rat: Ohne Votum in der Sache endete am Donnerstagabend im Bauausschuss die Frage, ob im Bereich "Hünenburg" ein privater überdachter Reitplatz entstehen kann.

26.10.2007

Voran gegangen war eine in Teilen heftig geführte Debatte über den Antrag, der nicht zum ersten Mal auf der Tagesordnung stand. "Uns geht es darum, die städtebaulich beste Lösung vorzuschlagen - nicht das, was vielleicht gerade noch geht", begründete Fachbereichsleiter Joachim Hartmann, warum die Verwaltung mit dem Vorschlag in die Sitzung gegangen war, den überdachten Reitplatz abzulehnen. Zustimmung signalisierte die Verwaltung jedoch bei der Frage, ob an der westlichen Seite der Straße "Zur Hünenburg" Wohnbebauung entstehen kann.

Doch das spielte in der Diskussion nur eine Nebenrolle. Die Antragstellerin erhielt die Möglichkeit, den aktuellen Stand der Planung zu erläutern: Sie zeigte die Fläche, in der der Reitplatz direkt an einen Stall anschließend entstehen sollte und betonte, dass kein weiterer Verkehr die Anlieger belaste: Der Reitplatz werde nur privat und von den Kindern der Felizitasschule genutzt. Zudem sei sie bereit, einen Lärmschutzwall aufzuschütten.

Die CDU zeigte sich auch nach diesen Erläuterungen nicht davon überzeugt, dass sich eine solche Anlage an dieser Stelle städtebaulich verträglich errichten lasse.

Kritik an der Verwaltung übte Reinhard Laurich (SPD): Sie ziehe sich auf das Argument der "städtebaulichen Unverträglichkeit" zurück - ein Vorwurf, den Hartmann entschieden zurückwies. Gerd Welper (Grüne) meinte, dass der eigentliche Knackpunkt ausgeräumt sei, da sowohl die Anlage als auch eine Wohnbebauung entstehen könnten. Elmar Kampshoff (UWG) attackierte die CDU und warf ihr vor, das Projekt von Anfang an negativ begleitet zu haben. Das städtebauliche Argument sei nur vorgeschoben. Dies bestritten die Christdemokraten energisch. Sie beantragten eine Sitzungsunterbrechung, um sich zu beraten. Danach erklärten sie, den überdachten Reitplatz weiterhin für unverträglich zu halten, aber dem Rat in dieser Frage nun die letzte Entscheidung zu überlassen. to

Lesen Sie jetzt