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Singende Reise durch Israel

Vreden Von "Hawa nagila" über "Emek Sheli" bis hin zu "Laila, Laila" - das Spektrum der Musikstücke, die Bettina und Christoph Oehmen am Freitag beim israelischen Abend in der Bücherei in Vreden präsentierten, war breit und lud zum Mitsingen und -klatschen ein.

26.08.2007

Unter dem Motto "Begegnung mit Israel" begann der Abend mit einer kurzen Begrüßung durch Büchereileiter Michael Schürmann, bei der er besonders die Vorsitzende der Deutsch-israelischen Gemeinschaft, Walburga Schmitz, willkommen hieß. Danach sang Bettina Oehmen moderne und klassische Lieder aus Israel und spielte gleichzeitig auf der Gitarre. Zudem wurde sie von ihrem Mann Christoph Oehmen auf dem Cello unterstützt.

Die knapp 30 Zuhörer, die gekommen waren, erwiesen sich als ein sehr israelkundiges Publikum und konnten oft bereits nach dem ersten Vorsingen von Bettina Oehmen mit einstimmen.

Dabei stellten Schwierigkeiten im Verständnis der Sprache kein Problem dar. Zwischen den einzelnen Stücken berichtete das Künstlerpaar von Erlebnissen aus ihrer Zeit in Israel, wo es drei Jahre lang gelebt und Musik studiert habe.

Neben der Musik kam auch die Literatur nicht zu kurz: Michael Schürmann Bücher von verschieden israelischen Autoren, wie Bataya Gur, Zeruya Shalev und Amos Oz vor, und berichtete aus dem Leben derselben. So erfuhren die Zuhörer, dass Zeruya Shalev einmal in Jerusalem von einem Selbstmordattentäter verletzt wurde und dass der Name "Oz" im Hebräischen "Kraft und Stärke" bedeutet.

Nach einer Pause, in der sich die Gäste am Buffet bedienen, sowie Meinungen und Erfahrungen austauschen konnten, zeigte Michael Schürmann Fotos von seinen Reisen in Israel. Bei Wein und vielen Gesprächen klang der Abend schließlich aus und alle Gäste verließen die Bücherei mit dem Eindruck, Israel und seiner Kultur ein kleines Stück näher gekommen zu sein. rabe

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