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Sperrpfosten sollen gegen viel Durchgangsverkehr helfen

Bischof-Tenhumberg-Straße

VREDEN Altes Problem, keine neue Lösung: Um den Durchgangsverkehr und die vielen LKW von der Bischof-Tenhumberg-Straße in Lünten zu verbannen, soll die Straße für ein halbes Jahr versuchsweise etwa in Höhe des Schulwegs gesperrt werden.

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 13.04.2010
Sperrpfosten sollen gegen viel Durchgangsverkehr helfen

Die Bischof-Tenhumberg-Straße soll - aus dieser Richtung gesehen - kurz vor der Einmündung des Schulwegs gesperrt werden, dort, wo sich im Bildhintergrund Laterne und Baum gegenüberstehen.

Schon im Jahr 2004 waren Sperrpfosten eingelassen worden - allerdings schon am Kreisverkehr. Dies führte zu Unmut bei den Lüntenern, die Umwege in Kauf nehmen mussten auf dem Weg ins Dorf. Schließlich wurde die Bischof-Tenhumberg-Straße enger gebaut und mit Aufpflasterungen neu gestaltet - dennoch, wie auch Verkehrszählungen belegten: "Es ist uns nicht gelungen, den Durchgangsverkehr auf die Umgehung zu lenken", bilanzierte Fachabteilungsleiter Hermann Wilmer in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. Und: Das LKW-Verbotsschild werde auch nicht genügend beachtet. Eine andere Möglichkeit als die Sperrpfosten sehe die Stadtverwaltung nicht, so Wilmer. Auch die Kommunalpolitiker sahen dies so. Die Anlieger hatten gefordert, die Straße gestalterisch zu so umzubauen, dass Begegnungsverkehr ausgeschlossen werde. Lüntener müssten Verständnis aufbringen Dass eine solche Maßnahme fruchten werde, wurde aber von Verwaltung und Politik bezweifelt. "Es wird sicher kritisch gesehen, aber sechs Monate Sperrung sind vertretbar", betonte Hermann Hildring (CDU). Die Lüntener müssten Verständnis aufbringen und den ganzen Ort im Blick haben.

Die Verlagerung des Verkehrs in die Kirchstraße, die die Sperrung mit sich bringe, sei für die dortigen Anlieger auch nicht nachvollziehbar, merkte Heinrich Noldes (FDP) an. "Wir sehen im Moment nicht die Alternative", sprach sich auch Elmar Kampshoff (UWG) für den Verwaltungsvorschlag aus wie auch Christiane Albers (SPD): "In sechs Monaten sollten wir uns dann wieder mit dem Punkt befassen". Tipp: Viele PKW an der Straße parken Hermann Hildring hatte zum Ende der Diskussion noch einen Vorschlag: Die Anlieger sollten möglichst viele PKW an der Straße parken, um das Durchfahren unbequem zu machen. Nun soll zunächst noch eine Verkehrszählung durchgeführt werden, im Anschluss sollen dann die Sperrpfosten eingelassen werden. Und dann wird wieder gezählt.

  • UMLEITUNG: Um dem örtlichen Verkehr entgegen zu kommen, solle die Bischof-Tehumberg-Straße nun in Höhe des Schulwegs gesperrt werden. Der innerörtliche Verkehr werde dann über den Schulweg und den Breekamp geleitet. Der Durchgangsverkehr wird auf die Umgehung zum nächsten Kreisel geleitet. Von dort geht es für sie in Richtung Alstätte entweder über die Kirchstraße und dann wieder auf die Kreisstraße 18 - oder, und das ist die Hoffnung der Stadtverwaltung, vom Kreisverkehr in Richtung Ahaus und von dort auf die Baumwollstraße. "Das wäre der einfachere, wenn auch nicht der kürzeste Weg", so Hermann Wilmer.