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"Spielerisch mehr über Aids erfahren"

07.12.2007

"Spielerisch mehr über Aids erfahren"

<p>Wie drücke ich mich ohne Worte aus" - mit Gestik und Mimik mussten die Schülerinnen und Schüler Begriffe aus der Sexualität erklären. Eine Station, die Spaß machte. Rolvering</p>

Vreden Auch in Deutschland steigen die HIV-Neuinfektionen wieder an. Daher bleiben Aufklärung und sachliche Informationen wichtige Maßnahmen, um junge Menschen über die Gefahren von HIV/Aids zu informieren. Rund 300 Schüler der Klassen 9 und 10 nahmen jetzt am "Mitmach-Parcours zu Aids, Liebe & Sexualität" teil. Die Veranstaltung für die Schülerinnen und Schüler der Walbertschule, Georgschule, St. Felicitas-Förderschule und der Hoimar-von-Ditfurth-Realschule wurde von des Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Köln in Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken, dem SKF, der Aids-Hilfe Westmünsterland, dem Jugendwerk Vreden, dem Jugendhaus EVI, der Walbertschule und der Hoimar-von-Ditfurth-Realschule durchgeführt.

"action" an Stationen

"Der Mitmach-Parcours ist ein informatives Präventionsinstrument. Fünf verschiedene Themen-Stationen laden spielerisch zur aktiven Beschäftigung mit der Aids-Thematik ein," erklärte Projektleiter Roland Tidd von der BZgA. In der Turnhalle der Walbertschule waren die Stationen aufgebaut und innerhalb von 90 Minuten sollten die Schüler - aufgeteilt in Kleingruppen - bestimmte Aufgaben lösen.

An einer Station ging es um das Thema "Übertragungswege von Aids", eine andere behandelte "Liebe, Sexualität und Schutz vor HIV", weiter wurde "Leben mit HIV/Aids" behandelt, die "Verhütung von ungewollten Schwangerschaften" wurde besprochen und an der letzten Station lautete das Thema "Körpersprache zur Sexualität - wie drücke ich mich ohne Worte aus".

Ins Gespräch kommen

Es wurden Pictogramme, ein Glücksrad oder ein Puzzle eingesetzt, damit die Moderatoren - Lehrer, Mitarbeiter der Jugendwerke, des SKF der BZgA oder des Kreises Borken - leichter mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen konnten. Die spielerische und methodisch abwechslungsreiche Veranstaltungsform, die seit 1994 bundesweit eingesetzt wird, wecke Neugier und erhöhe die Aufmerksamkeit der Jugendlichen. "Hintergrund für diesen Ansatz ist die Tatsache, dass der unmittelbare Zusammenhang zwischen Aids, Sexualität und Tod gesellschaftliche Tabus und irrationale Ängste berührt, die nicht allein durch eine Aufklärung durch die Medien aufgehoben werden können," betonte Roland Tidd. rol

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