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Stadt stockt Budget für Straßensanierung auf

Bessere Wirtschaftswege für 400.000 Euro

Alle Gremien waren sich einig, der Rat am Ende auch: In diesem Jahr wird mehr Geld in die Sanierung der Wirtschaftswege gesteckt als sonst. Aber nicht allein die städtische Kasse muss die Finanzierung stemmen.

Vreden

, 05.03.2018
Stadt stockt Budget für Straßensanierung auf

Großes Gerät wird eingesetzt bei der Sanierung von Wirtschaftswegen - hier ein Archivbild.

Die Stadt Vreden hat viele Kilometer an Wirtschaftswegen. 285 Kilometer sind es genau. Jedes Jahr wird viel Geld in die Unterhaltung und Sanierung des Wegenetzes gesteckt – in diesem Jahr soll sogar noch eine Schüppe draufgelegt werden.

400.000 Euro hat der Rat mit seinem Haushaltsbeschluss „locker gemacht“ und damit 50.000 Euro mehr als in den Vorjahren. Die Stadt Vreden hat ein Konzept zur Sanierung erstellt, das Jahr für Jahr abgearbeitet wird.

Zwei Grunde für höheres Budget

In diesem Jahr schlug die Wirtschaftswegekommission eine Erhöhung des jährlichen Budgets vor, der Bauausschuss schloss sich an. Nochmals 50.000 Euro drauf zu packen, wie von der FDP-Fraktion in der jüngsten Ratssitzung vorgeschlagen, wurde allerdings von den anderen Fraktionen abgelehnt.

So bleibt es bei 400.000 Euro, die verbaut werden sollen. Es gibt gleich zwei Gründe für die Erhöhung: Alle im Konzept vorgesehenen Maßnahmen sollten realisiert werden, und dazu sei es noch wichtig, dass Geld für kleinere Unterhaltungsmaßnahmen zur Verfügung steht, die der städtische Bauhof durchführt. Darüber hinaus sollten Arbeiten an den strapazierten Banketten viel befahrener Wege erledigt werden können.

Refinanzierung vereinbart

In diesem Jahr kann die Stadt Vreden aber auch mit einer Refinanzierung rechnen. Wie Fachbereichsleiter Joachim Hartmann am Montag im Gespräch mit der Münsterland Zeitung ausführte, hat die Stadt Verträge mit den Betreibergesellschaften der Windparks geschlossen.

Bei der Anlieferung der Windkraftanlagen und dem gesamten Baustellenverkehr sind die zu den Windparks führenden Wirtschaftswege in Mitleidenschaft gezogen worden. Sind entsprechende Straßensanierungen nötig, werden die Kosten dafür von den Betreibergesellschaften an die Stadt überwiesen – so ist es geregelt.

In Köckelwick wird ein Teilstück eines Wirtschaftsweges für rund 6.500 Euro saniert. In den Lüntener Bauerschaften Wesker werden drei Teilstücke, Rahook ein Teilstück und Nork zwei Teilstücke saniert, Kostenpunkt: 120.000 Euro. Eine Maßnahme ist in Ellewick anvisiert für 56.000 Euro. Der Lange Diek gehört nicht dazu. Für 30.000 Euro werden zwei Wirtschaftsweg-Teilstücke in der Bauerschaft Kleinemast saniert. Eine Maßnahme in Ammeloe schlägt mit 91.000 Euro zu Buche.
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