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Vreden vor dem Schritt von "klein" zu "mittel"?

28.12.2007

Vreden vor dem Schritt von "klein"   zu "mittel"?

Vreden Bürgermeister Hermann Pennekamp 2007 sei ein "Jahr des Vertrauens" gewesen, blickte (Foto) in der letzten Ratssitzung des Jahres zurück, verbunden "mit einem ganz herzlichen Dank" dafür an alle Beteiligten aus Rat und Verwaltung. Er zielte auf die nicht immer einfache Einführung des "Neuen Kommunalen Finanzmanagements" (NKF) ab - die Umstellung der städtischen Haushaltsführung von der kameralen auf die doppelte Buchführung.

2007 sei ein Jahr der konstruktiven Zusammenarbeit gewesen, sowohl im Rat als auch in der Bevölkerung. Beispielhaft nannte Pennekamp die Gründung der "Vredener Tafel", bei der sich auf Anhieb 70 Ehrenamtliche engagiert hätten. Die Tafel sei aus dem "Bündnis für Familie" entstanden - "und auch hier ist die Diskussion noch längst nicht abgeschlossen", blickte der Bürgermeiter mit Blick auf den Vredener Familienpass oder Kinderbildungsgesetz (KiBiz) voraus.

Ehrgeiziges Ziel

"Neuverschuldung stoppen" - das müsse das Ziel sein, machte Pennekamp im Gespräch mit der Münsterland Zeitung klar. Diesem sei die Stadt in 2007 gerecht geworden: Die in Höhe von 2,1 Mio. Euro vorgesehene Kreditaufnahme sei nicht erforderlich gewesen. "Es hängt aber auch davon ab, welche Investitionen zu tätigen sind", relativierte Pennekamp das ehrgeizige Ziel.

Eigene Baubehörde

Beim Ausblick auf 2008 nannte Pennekamp ein Thema, das die Verwaltung zur Diskussion freigeben werde: Ob Vreden von einer "kleinen" kreisangehörigen Gemeinde zu einer "mittleren" werden soll - dies ist nun laut Gemeindeordnung ab 20 000 Einwohnern möglich - darüber gelte es zu entscheiden. Eine eigene Baugenehmigungsbehörde, ein eigenes Rechnungsprüfungsamt, die Übernahme der Rettungswache - dieses wären Konsequenzen aus einer Änderung von klein zu mittel, nannte Pennekamp nur einige Beispiele: "Das müssen wir 2008 in Ruhe klären."

Die weitere Entwicklung im Rahmen des NKF, der Erweiterungsbau der St. Felicitas-Förderschule, die Erweiterung des Industriegebiets Gaxel, die Erschließung des Wohnbaugebiets Schulze Wissing, die Bebauungspläne Südlohner Diek und für die Wohngebiete in Ammeloe und Ellewick nannte Pennekamp als weitere Punkte der "Tagesordnung" für das Jahr 2008. ewa

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