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Was ist typisch deutsch?

Vreden Nachdem im Mai 29 Schülerinnen und Schüler aus dem polnischen Poznan eine Woche in Vreden Gäste bei den Familien der Klassen 9b und 9c waren, erfolgte in der Woche vor den Herbstferien der Gegenbesuch in Poznan.

02.10.2007

Die beiden Lehrer des Gymnasiums Georgianum, Hendrik Schulze-Ameling und Maren Wessels, begleiteten die Schülerinnen und Schüler. Nach einer elfstündigen Busfahrt erwarteten die Gastfamilien die Vredener Gymnasiasten. Große Wiedersehensfreude herrschte bei den Austauschpartnern. Mit Gastgeschenken bedankten sich die Vredener für den einwöchigen Aufenthalt in den polnischen Familien.

Im Deutschunterricht

Am Montagmorgen begrüßte die Direktorin des Gymnasiums aus Poznan die deutschen Schüler, die anschließend am Deutschunterricht teilnehmen durften. Gemeinsam mit den Austauschschülern wurde ein Plakat erstellt, zum Thema "typisch deutsch - typisch polnisch". Die polnischen Schüler gaben an, die deutschen Mädchen seien sehr hübsch und die Vredener äußerten sich sehr positiv über die große Religiösität der Polen.

Am Nachmittag erläuterten die Austauschschüler ihren Gästen aus Vreden die Sehenswürdigkeiten der Stadt Poznan, die rund 580 000 Einwohner zählt. "Der Großstadtcharakter war für uns sehr ungewohnt, die Straßenverhältnisse schlecht, aber es gab viele Einkaufszentren und zahlreiche Handelsketten, die wir aus Deutschland kennen. Der Weg von den Gastfamilien bis zur Schule war lang und die Busse nicht immer pünktlich. Deshalb mussten wir auch schon mal aufs Taxi ausweichen," beschreiben Jana Dechering, Judith Rolvering und Christin Ahler ihre Eindrücke.

Am Dienstag standen ein Zoobesuch und die Besichtigung eines Tropenhauses am Maltasee auf dem Programm. Dieser Ausflug wurde leider durch Dauerregen getrübt. Eine sechsstündige Busfahrt nach Gniew mit einem Zwischenstop in Tourun, anschließender Stadtbesichtigung und einer Übernachtung im Schloss in Gniew fand am Mittwoch statt. Besonders spannend fanden die Schüler die Ritterschau im Schloss: Marvin Wansing und Niklas Bockwinkel durften sich als Ritter kleiden und gemeinsam mit allen anderen Schülern einen Ritterkampf erleben. Am Donnerstag ging es weiter zur Besichtigung der Burg in Malbork - abends kamen alle abends müde und voller neuer Eindrücke wieder in Poznan an.

Freunde gefunden

Am Freitagvormittag ließen deutsche und polnische Schüler im Gymnasium in Poznan ihre Eindrücke des Schüleraustausches innerhalb einer gemeinsamen Projektarbeit Revue passieren. "Alle fanden den Austausch sehr gut, wir haben neue Freundschaften geschlossen und konnten viele neue Eindrücke, auch von Polens Kultur und dem Leben in einer Großstadt gewinnen," kommentierten die Vredener Schüler den Schülerauschtausch mit Poznan.

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