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Wenn Wärme durch die Fenster gepustet wird...

07.12.2007

Vreden "Energie sparen bessert nicht nur die Haushaltskasse auf", betonte der Erste Beigeordnete Dr. Christoph Holtwisch, "sondern ist auch wegen der zu erzielenden CO²-Einsparungen ein Thema zunehmender Wichtigkeit." Auch die Stadt Vreden werde sich weiterhin aktiv für den Klimaschutz einsetzen, indem sie Haushaltsmittel für ein Zuschussprogramm bereitstellt, mit dem Hausbesitzer einen kostengünstigen Gebäudecheck vornehmen lassen können und die Kosten dafür wieder erstattet erhalten, wenn sie anschließend Wärmedämmmaßnahmen durchführen.

Jeder Hausbesitzer in Vreden hat jetzt wieder die Möglichkeit, Schwachstellen seines Hauses mit Hilfe einer speziellen Infrarot-Kamera sichtbar zu machen. "Bis zu 40 Prozent der Wärme wird buchstäblich durch die Fenster gepustet", erklärte beim Infoabend am Montag Referent John Trenaman, Geschäftsführer der Bau-Qualitäts-Sicherungs-GmbH. Jeder Teilnehmer erhalte eine individuelle Thermomappe mit repräsentativen Wärmebildern seines Gebäudes und mit umfangreichen Informationen und typischen Auffälligkeiten zur Thermografie.

Lösungsmöglichkeiten durch bessere Isolierung veranschaulichte Klaus Michael vom Niedrigenergieinstitut in Detmold. Das Spektrum für eine gute Dämmung sei breit. Michael ist einer von drei Beratern, die im Rahmen des von der Stadt angebotenen Programms zur Förderung von Altbausanierungsberatungen in Vreden tätig sind. Eine energetische Umbaumaßnahme lohne sich bei älteren Häusern in jedem Fall. "Durch bessere Isolierung steigert man den Wert einer Immobilie", erklärte Sparkassenberater Dirk Droste und stellte die Kreditmöglichkeiten durch die KfW-Bank dar.

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