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Ziel: Familie und Beruf vereinbaren

11.10.2007

Vreden Ein großes Thema für berufstätige Frauen: Der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt nach der - zum Teil mehrere Jahre langen - Familienphase. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein großer Baustein im Frauenförderplan, "und für uns ist sie jetzt zum Schwerpunkt für die nächsten drei Jahre geworden", betont Ria Sönnekes.

Und zwar mit einem Konzept, das den Wiedereinstieg strukturiert planen soll: "Mit dem Ausstieg beginnt der Wiedereinstieg" ist der Titel eines Seminars zur Vorbereitung des beruflichen Wiedereinstiegs für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungen der Städte Ahaus und Vreden sowie des Kreises Borken, das just in dieser Woche bei der BBS in Ahaus mit neun Teilnehmerinnen begonnen hat - als Pilotprojekt.

In Vreden seien alle, die 2008 wieder einsteigen werden, eingeladen und nach ihren Wünschen befragt worden, berichtete Sönnekes über die Vorbereitung des Seminars. Entwickelt wurde dann ein Konzept mit drei Phasen: Von Beginn an sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - ein Bauhofmitarbeiter in Vreden ist zurzeit in Elternzeit - auf dem Laufenden gehalten werden über das Geschehen am Arbeitsplatz, auch solle Gelegenheit bestehen, 'mal eine Vertretung zu übernehmen. Weiter ist geplant, dass einmal im Jahr ein Treffen mit allen "Elternzeitlern" stattfindet, und in der dritten Phase soll dann der Wiedereinarbeitungsplan greifen. In dem Seminar geht es um Standortbestimmung und Entwicklung neuer Perspektiven der Mitarbeiterinnen ebenso wie um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

"Wichtig ist auch eine gute Einarbeitung", betont Iris Belgardt vom Personalamt. "Dabei ist es auch für das Team wichtig, zu sehen, welche in der Familienphase hinzugewonnenen Schlüsselqualifikationen die Elternzeitler mit an den Arbeitsplatz bringen", macht Sönnekes auf einen weiteren Aspekt aufmerksam.

Das Konzept habe Vorbildfunktion - auch Unternehmen könnten Wiedereinstiegsprogramme anbieten, hoffen Sönnekes und Belgardt. ewa

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