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Zu viel Tempo am Domhof ?

Vreden Als Rennstrecke empfinden die Anlieger den Domhof: In einem Antrag an die Stadt Vreden verweisen sie auf "ständige Raserei, dadurch starke Lärmbelästigung sowie Gefahrenentwicklung durch die Autofahrer dort".

16.08.2007

Fast die ganze Stadt sei mit Blumenkübeln, Hindernisbügeln und sonstigem zugestellt - nur auf dem Domhof, so wird in dem Antrag kritisiert, seien Fahrbahnverengungen und Bodenschwellen vor einigen Jahren entfernt worden. In der jüngsten Ratssitzung informierte die Stadtverwaltung die Kommunalpolitiker über den Einwohnerantrag. Gerade nach der "Begradigung" der Verbindungsstraße auf dem Domhof zwischen Wüllener Straße und Mauerstraße vor einigen Jahren sei die Situation dort schlimmer geworden, heißt es darin. Trotz verkehrsberuhigter Zone sei es nicht mehr möglich für sie, den Hauseingang zu verlassen, ohne sich zuvor hinaus zu lehnen und zu überprüfen, ob die Straße unmittelbar vor der Türstufe frei ist, schildern die Antragsteller. Der Hund eines Anliegers sei bei einem Unfall auf dem Domhof zu Tode gekommen, ein weiterer verletzt worden.

Durch mehr Geschwindigkeitskontrollen und durch geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen wie das Aufstellen von Kübeln oder den Bau von Bodenschwellen könne Abhilfe geschaffen werden, betonen die Antragsteller. Im Rat wurde nicht diskutiert, doch es wurden auch keine Zweifel an der Kritik laut. Nach einer Verkehrszählung und Tempomessung mit der stadteigenen Anlage, die Reinhard Laurich (SPD) anregte, wird der Antrag ausführlich im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss beraten. ewa

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