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Fußball-Nachspiel: SpVgg Vreden

Vredener Personalpuzzle

Vreden Fünf Spieltage stehen in der Westfalen- und Kreisliga noch an. Für die SpVgg Vreden stehen spannende Wochen an: Erste und Zweite spielen um den Aufstieg. Der Verein muss nun überlegen, wie er personell vorgeht.

Vredener Personalpuzzle

Zwei Teams der SpVgg haben noch Ziele im Saisonendspurt. Das Westfalenligateam (im Bild) könnte die Reserve personelle unterstützen. Die Spieler müssten am kommenden Sonntag in der A-Liga zum Einsatz kommen. Foto: Sascha Keirat

Seit Sonntag führt die SpVgg Vreden II die Tabelle der Kreisliga A1 an – wenn auch mit einem Spiel mehr als der punktgleiche Konkurrent ASC Schöppingen. Die Vredener Erstvertretung liegt nach dem 0:3 gegen Schermbeck sechs Punkte hinter Platz zwei, der noch zum Oberliga-Aufstieg reichen könnte.

Vor dem ominösen fünftletzten Spieltag am kommenden Wochenende müssen sich die SpVgg-Verantwortlichen nun entscheiden, welche Spieler sie aus dem Westfalenliga-Kader an die Zweitvertretung abstellen wollen. Denn dazu besteht am Sonntag die letzte Gelegenheit, ab dann sind alle Akteure in der ersten Mannschaft „festgespielt“, sofern sie nicht in der zweiten eingesetzt werden. Bis zu vier Mann aus der Ersten – davon mindestens zwei unter 23 – dürfte die SpVgg an die Reserve abgeben. Bereits am Sonntag stand mit Carlo Korthals einer für zwei Minuten in der A-Liga auf dem Platz.

„Guten Mittelweg finden“

„Das ist eine spannende Konstellation, bei der wir einen guten Mittelweg finden müssen“, sagt Frank Bajorath, Sportlicher Leiter der SpVgg. „Zum einen glauben wir an die Chance der Ersten, solange sie rechnerisch noch gegeben ist. Zum anderen dürfen wir jetzt auch das Ziel Meisterschaft für die Zweite offen aussprechen, was sich ja vor der Saison noch nicht abgezeichnet hat.“

Jedoch ist die Personaldecke bei der Erstvertretung nicht so dick, dass die Vredener die freie Wahl hätten. „Aktuell sind nur 14 Leute fit“, so Bajorath. Bei den verletzten Lars Ivanusic und Nico Klein-Günnewick bestehe Hoffnung auf baldige Rückkehr. Für Jan-Niklas Temme sei die Saison nach einer Operation gelaufen. Dennoch sei es natürlich eine Option, die zweite Mannschaft zu verstärken und gegebenenfalls A-Junioren zur ersten hochzuziehen. „Wir wollen es aber nicht übertreiben“, sagt Bajorath.

Denn zum einen solle die Reserve weitgehend autark arbeiten und das Team sei stark genug. Zum anderen sei Verstärkung aus einer höherklassigen Mannschaft nicht immer eine Erfolgsgarantie. „Wenn viele Spieler runtergegeben werden, muss die Akzeptanz bei den Spielern der Zweiten da sein. Außerdem kann ein Mannschaftsgebilde auch gestört werden, wenn es zu viele sind.“

Bajorath selbst habe diesen Fall schon beim SuS Stadtlohn erlebt. „Da war ich Trainer der Zweiten und wir haben um den Klassenerhalt gespielt. Im entscheidenden Spiel kamen dann sechs Westfalenliga-Spieler runter – und trotzdem haben wir 1:3 verloren.“ Die SpVgg werde also versuchen, ihre Reserve „sinnvoll und punktuell“ zu unterstützen.

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