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Wacker: "Ernte" gegen Gerthe einfahren

OBERCASTROP Passend zum vergangenen Erntedankfest-Sonntag waren sie noch „offen wie ein Scheunentor“. Jetzt wollen sich die Fußballer des SV Wacker Obercastrop gegen die Akteure aus Bochum-Gerthe ganz anders präsentieren.

von Von Jürgen Weiß

, 05.10.2007
Wacker: "Ernte" gegen Gerthe einfahren

Den „Pflicht-Dreier“ müssen Lars Otto (r.) und sein SV Wacker Obercastrop in der Erin-Kampfbahn behalten, um an der Tabellenspitze weiterhin mitzumischen.

Das hofft nicht zuletzt Wacker-Trainer Uwe Esser, der nach dem 3:6 bei Westfalia Huckarde ironisch anmerkte: „Wir haben uns richtig angestrengt für diese Blamage!“ Wiedergutmachung ist auf dem Kunstrasen in Obercastrop also angesagt, nach der blamablen Niederlage sollte diesmal eine gute „Punkte-Ernte“ eingefahren werden. Esser: „Wir bleiben ruhig im Verein, bis jetzt ist doch alles mehr als gut gelaufen.“ Recht hat der Mann. Wer hätte vor der Saison doch überhaupt damit gerechnet, dass Wacker, nach einer schwachen Vorbereitung, plötzlich zu einem Aufstiegskandidaten mutiert? Also kann man die erste Saisonniederlage durchaus in die Kategorie-Tasche „Ausnahmen bestätigen die Regel“ stecken. Wenn denn alles so einfach wäre. Denn schon die Gerther Mannschaft wird nicht so einfach zu besiegen sein. Im Gegensatz zu Obercastrop haben die Bochumer Vorstädter von der Stadtgrenze kein Gegentor kassiert, und darüber hinaus mit 1:0 gegen den Kirchhörder SC gewonnen. Was die These von Esser stützt, dass in dieser Saison ein Durchmarsch à la VfB Habinghorst, nicht möglich ist."Ober-Motivator" mit Leistenproblemen Personell sieht Wackers Sportchef keine Probleme, obwohl „Ober-Motivator“ Sven Stypers weiterhin mit Leistenproblemen ausfällt. Selbst die unnötige Rote Karte von Torwart Jan Nöthe, der sich auf dem Kabinengang zur Halbzeit den Platzverweis „abholte“ (Esser: „Da muss man sich als Spieler beherrschen!“), beunruhigt den Coach nicht. Esser: „Der Patrick Hammerschmidt hat nach seiner Einwechslung letzte Woche schon einige Dinger gut pariert.“ Abwehrmann Martin Banaszak ist aus dem Urlaub zurück und wird wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen. Da an der Karlstraße das „Beleidigte-Leberwurst-Syndrom“ auskuriert scheint, dürfte das kein Problem sein.  

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