Wahlkampf-Endspurt: FDP-Chef Lindner wirbt für Comeback

Einen Tag vor der Bundestagswahl hat FDP-Chef und Spitzenkandidat Christian Lindner seinen Wahlkampf mit einer Kundgebung in Düsseldorf beendet. Hemdsärmelig beschwor er die rund 2000 Zuhörer, der FDP nach vier Jahren außerhalb des Bundestags nicht nur zurück ins Parlament, sondern auch zur Regierungsverantwortung zu verhelfen.

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Düsseldorf

, 23.09.2017, 15:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, spricht in Düsseldorf. Foto: Ina Fassbender

Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, spricht in Düsseldorf. Foto: Ina Fassbender

In seiner einstündigen Rede kritisierte er die amtierende Große Koalition besonders für ihre Renten- und Einwanderungspolitik. Schwerpunkte setzte Lindner auf die Themen Digitalisierung und Bildung. Die Schulen sollten digitalisiert werden und keine „Sammelstellen für Elektroschrott sein“.

Nach ihrem Scheitern vor vier Jahren an der Fünf-Prozent-Hürde wollen die Liberalen bei diesen Wahlen nach Lindners Aussage drittstärkste Kraft im Bundestag werden. Lindner betonte jedoch, nicht um jeden Preis mitregieren zu wollen, sondern nur, wenn man Akzente setzen könne. Andernfalls werde man eine starke Opposition bilden. Umfragen sehen die FDP derzeit bei 9 bis 11 Prozent der Wählerstimmen.