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„Wandelism“: Temporäre Street-Art in Berliner Autowerkstatt

Berlin. Nach dem populären Projekt „The Haus“ hat Berlin nun einen neuen Kurzzeit-Magneten für Urban Art. Interessierte müssen sich diesmal allerdings noch mehr sputen.

„Wandelism“: Temporäre Street-Art in Berliner Autowerkstatt

Vor dem Abriss des Gebäudes zeigen rund 70 Künstler ihre Street-Art-Werke. Foto: Jörg Carstensen

Vor dem Abriss kommt die Kunst: In einer alten Autowerkstatt in Berlin hat am Samstag eine temporäre Street-Art-Ausstellung geöffnet. Mehr als 60 Künstler wollen acht Tage ihre Werke zeigen (bis 24.3.).

Am Samstag bildeten sich gleich zu Beginn lange Schlangen vor dem Kunstprojekt im Stadtteil Wilmersdorf mit dem Namen „Wandelism“. Die Initiatoren, die den Platz von einem Immobilienentwickler zur Verfügung gestellt bekamen, nutzen Räume, Hallen und Keller des Areals.

Das Ganze soll auch ein Statement sein: „Die Flächen für freie Kreativität verschwinden, für die Berlin weltweit bewundert wird. Außer, wir besinnen uns auf das, was Berlin schon immer gut konnte: Den Wandel feiern“, heißt es auf der Internetseite.

Zu sehen sind in der früheren Autowerkstatt verschiedene Stilrichtungen - darunter Graffiti, Installationen und zeitgenössische Kunst. Auffällig ist etwa ein mit rosa Plüsch bezogener und besprühter deformierter Geländewagen.

Bei einem ähnlichen, aber größeren Projekt hatte es 2017 ebenfalls lange Schlangen gegeben. Die Veranstalter von „The Haus“ hatten in einem zum Abriss freigegebenen Bankgebäude in der Nürnberger Straße nahe dem Kurfürstendamm in zwei Monaten fast 80 000 Besucher gezählt.

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