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Warum Raufutter für Pferde ausreicht

Bramsche. Heu zählt zu den wichtigsten Nahrungsmitteln für Pferde. Vor allem die Qualität des Futters sollte für Besitzer eine prägnante Rolle spielen. Immerhin geht es um das Wohl ihres Tieres.

Warum Raufutter für Pferde ausreicht

Ein Leckerli zwischendurch schadet Pferden nicht - wichtig ist aber, dass die Tiere ausreichend mit Raufutter versorgt sind. Foto: Ingo Wagner

Pferde brauchen hauptsächlich Raufutter. Mit Heu, Silagen und Weidegras sind die Tiere ausreichend versorgt. Die Menge sollte so dosiert sein, dass die Tiere zwischen sechs bis acht Stunden pro Tag mit Fressen verbringen können.

Wichtig ist dabei die Qualität des Heus: Es sollte staub- und schimmelfrei sein, sagt Sarah Winkelsett von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierfreunde. Außerdem sollte es typischen Heugeruch aufweisen, absolut trocken und grün sein, keine Verunreinigungen und keine Giftpflanzen enthalten.

Spezielle Zusatzfutter sind für Pferde nicht nötig. „Natürlich spricht nichts dagegen, dem Tier als Leckerli mal Möhren oder Äpfel zu füttern.“ Dabei stehe aber eher die Belohnung im Vordergrund, weniger die Notwendigkeit. Wichtig ist eher, das Raufutter einmal auf seine Inhaltsstoffe analysieren zu lassen. Das bieten beispielsweise die Landwirtschaftskammern in der Region an: Anhand der Ergebnisse können Halter anschließend berechnen, welche Mineralstoffe sie eventuell ergänzen müssen.

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