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Was Schwangere bei Reisen in Zika-Gebiete beachten sollten

Düsseldorf. Seit der Zika-Epidemie in Brasilien im vergangenem Jahr, sehen viele Schwangere lieber von einer Reise in das südamerikansiche Land ab. Doch weltweit gibt es noch weitere Regionen, die als Risikogebiet gelten. Die WHO hat für sie jetzt Kategorien festgelegt.

Was Schwangere bei Reisen in Zika-Gebiete beachten sollten

Die Gefahr, durch Mücken mit dem Zika-Virus infiziert zu werden, besteht in vielen Reiseländern. Wie hoch das Risiko ist, verdeutlichen die WHO-Kategorien. Foto: Patrick Pleul

Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch sollten weiterhin genau abwägen, in welche Länder mit Zika-Virus sie reisen können und wollen. Das Zika-Virus kann zu Fehlbildungen des Schädels bei Neugeborenen führen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO teilt die betroffenen Staaten - je nach Risiko einer möglichen Übertragung - in verschiedene Kategorien ein.

Das Auswärtige Amt (AA) hat sich der WHO-Bewertung angeschlossen, wonach Schwangere und Frauen, die schwanger werden wollen, von „vermeidbaren Reisen“ in Regionen der Kategorien 1 und 2 absehen sollten. Viele Reise- und Sicherheitshinweise für Länder wie Thailandund die Malediven wurden nun aktualisiert.

Prof. Tomas Jelinek vom Centrum für Reisemedizin (CRM) rät Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch jedoch nicht grundsätzlich von Reisen in Gebiete der Kategorien 1 und 2 ab. Dort gebe es derzeit nicht viele Infektionen. „Man muss aber auf Zika hinweisen“, sagt der Mediziner. Das Gleiche gelte jedoch für Malaria und Dengue, die ebenfalls potenziell gefährlich für Schwangere sind. Diese Krankheiten werden wie Zika von Mücken übertragen.

Jelinek rät Paaren, sich nach der Reise in Zika-Verbreitungsgebiete auf eine mögliche Infektion testen zu lassen. Wie das AA betont, kann das Übertragungsrisiko in den betroffenen Ländern sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

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