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Wasch- und Reinigungsmittel häufig mit fehlerhaften Angaben

Düsseldorf. Bei amtlichen Kontrollen in Nordrhein-Westfalen ist jedes zweite Wasch- und Reinigungsmittel wegen fehlerhafter Angaben auf den Etiketten durchgefallen. Die Kontrolleure für Chemikaliensicherheit hatten 299 Produkte unter die Lupe genommen, wie das NRW-Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte. Bei 49 Prozent seien Verstöße gegen Kennzeichnungs- und Informationspflichten festgestellt worden. „Besonders bei giftigen oder umweltschädlichen Substanzen können Verstöße gegen Kennzeichnungspflichten gravierende Folgen haben„, kritisierte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

Wasch- und Reinigungsmittel häufig mit fehlerhaften Angaben

Broschüren des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) liegen auf einem Tisch. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Die Mängel reichten von fehlenden Email-Adressen und falschen Telefonnummern bis zu fehlenden Angaben in deutscher Sprache. In einigen Fällen konnten die Hersteller nicht nachweisen, dass sie die Zusammensetzung des Produkts an das Bundesinstitut für Risikobewertung gemeldete hatten. Überprüft wurden unter anderem Kfz-Reiniger, Spülmittel und Sanitärprodukte, die in Supermärkten, sowie Drogerie- und Schnäppchenmärkten gekauft worden waren. Die Behörden leiteten Bußgelverfahren ein.

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