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Wasserball: 8:15 - Siemund wieder sauer auf die Referees

BRAMBAUER Rote Karte und je ein Spiel Sperre für Kapitän Dennis Adler und Alexandru Arsene. Die Fahrt nach Würzburg endete mit einem 8:15 und war für Aufsteiger SV Brambauer auch sonst ein Schlag ins Wasser.

von Von Bernd Janning

, 02.12.2007
Wasserball: 8:15 - Siemund wieder sauer auf die Referees

Center Bernd Plohmann blieb in Würzburg mit zwei Toren im Soll.

Bundesliga

Würzburg - SV Brambauer 15:8 (5:1, 1:3, 5:1, 4:4) - Der SVB kehrte mit der erwarteten und auch verdienten Niederlage vom letzten Spiel der Vorrunde vom Favoriten zurück. "Ein 8:12 wäre okay gewesen. So haben wir um drei, vier Tore zu hoch verloren", bilanzierte SVB-Trainer Norbert Siemund.

Doch der Coach ärgerte sich nicht so sehr über die Schlappe, sondern über die Leistung der Schiedsrichter. Siemund: "Die Brüder Ulrich und Reiner Spiegel haben es auf 31 Hinausstellungen, gleichmäßig verteilt auf beide Teams, gebracht. Das ist für ein Bundesligaspiel ein Witz." Siemund weiter: "Pfiff, raus, Über- und Unterzahl! Das war nichts für die Zuschauer. Vielleicht lag es daran, dass das Fernsehen im Bad war. So haben es die Schiedsrichter auf jeden Fall geschafft, im Mittelpunkt zu stehen!"

Den unrühmlichen Höhepunkt brachte das letzte Viertel mit drei Rollen. Würzburg kassierte eine dieser Hinausstellungen, Brambauer eine für Alexandru Arsene und die zweite für Kapitän Dennis Adler. Der Trainer: "Dennis soll im Mittelfeld gefoult haben. Ich habe kein Foul gesehen. Als er den Schiedsrichter 'Warum?' fragte, bekam er die Rolle."

"Ich lass während des Spiels nicht mit mir reden!", soll der Unparteiische Siemund geantwortet haben, als der ihn nach dem Abpfiff zur Rede stellte. Das stellte ihn aber nicht ruhig. "Wenn das gegen Mannschaften wie Spandau gemacht würde, hätten diese Teams keine Spieler mehr im Wasser!"

Adler und Arsene sind jetzt Samstag (8. Dezember, 14 Uhr, Kamen) im ersten Spiel der Meisterrunde gegen Krefeld gesperrt. Gegen die Rheinländer stehen die Chancen eigentlich 50:50. Schon im Pokal setzte sich Brambauer 10:9 durch. "Ich muss jetzt unter unseren Jugendlichen Ersatz finden, in der Woche an einer neuen Überraschungsmannschaft basteln", blickt Siemund nach vorn. Dabei hofft er auch, dass der zuletzt kranke Matthias Dornblut wieder fit ist.

Zum Spiel in Würzburg: Der Gastgeber hatte schon Platz zwei sicher. Die Begegnung verlief äußerst fair. Beide Teams kamen schon in der Vergangenheit gut miteinander aus, tranken auch Samstag nach dem Spiel zusammen ein Bier.

Brambauer war mit 4:6 zur Halbzeit im Soll, verlor im dritten Viertel den Faden, meldete sich aber immerhin im Schlussdurchgang mit einem 4:4 zurück.

Erst im nächsten Jahr folgen die beiden anderen Spiel der neue Runde gegen Hildesheim und Uerdingen. Siemund: "Ich setze die Latte wieder sehr hoch und will aus diesen drei Spielen vier Punkte, um so beste Voraussetzungen für den anschließenden Kampf um den Klassenerhalt zu schaffen."

 

Oberliga

FS Dortmund - SV Brambauer II 4:13 - Zum Auftakt ihrer zweiten Oberligasaison landete die Zweite des Erstligisten einen deutlichen Sieg. Die neu zusammengestellte SVB-Zweite wies Dortmund deutlich in seine Schranken. Das Team setzt sich jetzt aus erfahrenen Spielern um Kapitän Dennis Adler, Roman Reek, Marco Lang und Michael Eichmann sowie dem Großteil der A-Jugend zusammen.

 

Der SVB-Vorstand ist sich sicher, dass diese Mischung der Garant ist, um die talentierten A-Jugendlichen weiter zu entwickeln. Bei diesem ersten Spiel fehlten Trainer Thorsten Adler mit Cedric Aufdemkamp, Reek und Marcel Kriwett noch drei starke Spieler.

Nachdem im letzten Jahr nach dem Aufstieg der auch erreichte Klassenerhalt das Ziel war, will sich das Team jetzt in der oberen Tabellenhälfte etablieren.

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