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Cobras bleiben in Schlagdistanz – Die Ergebnisse

So haben die Handballer gespielt

Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden hoffen auch nach dem 32:28-Sieg gegen die HSG Altenbeken/Buke am Samstag auf einen Ausrutscher der TSG Harsewinkel. Mit 22:25 mussten sich die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer dem Tabellenzweiten ETSV Witten am Sonntag geschlagen geben.

Oberaden/Lünen/Brambauer

, 15.04.2018
Cobras bleiben in Schlagdistanz – Die Ergebnisse

Alex Katsigiannis erzielte fünf Tore beim 32:28-Sieg gegen die HSG Altenbeken/Buke. © Günther Goldstein

Verbandsliga
SuS Oberaden – HSG Altenbeken/Buke 32:28

Die Cobras liegen nach wie vor drei Punkte hinter dem Zweiten TSG Harsewinkel. Dieser gewann am Freitagabend knapp mit 25:24 gegen den HC TuRa Bergkamen. „Wir bleiben weiter dran, machen unsere Hausaufgaben und hoffen auf einen Ausrutscher“, sagt SuS-Spielertrainer Alex Katsigiannis. Noch vier Spiele stehen aus. Acht Punkte wären demnach noch zu vergeben.

Gegen die HSG Altenbuke/Beken absolvierte Oberaden unterm Strich ein gutes Spiel. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung. Wir haben im Angriff ein gutes Spiel gemacht. Nach Spradow war das wieder eine gute Leistung“, lobte Katsigiannis. In der Defensive hingegen hatte das Team ein paar Probleme. Katsigiannis ließ mit einer 5-1-Formation anfangen. „Da Altenbeken/Buke viel kreuzt und viel über das Zentrum zum Abschluss kommt, habe ich das als gutes Mittel befunden. Doch das haben wir irgendwie nicht hinbekommen“, sagte Katsigiannis. Sowohl die Deckung als auch die Keeper fanden keinen Zugriff. „In der Phase haben die Gäste das aber auch gut gespielt“, lobt Katsigiannis.

Nachdem die Gäste davon zogen, zückte der SuS-Coach die Grüne Karte und rüttelte sein Team noch einmal wach. Mats-Yannick Roth und Bastian Stennei versiegelten die Abwehr wesentlich besser.

Oberaden drehte das Spiel, die Gäste blieben aber immer in Schlagdistanz. Beim zwischenzeitlichen 28:23 dachte Katsigiannis, dass er das Spiel im Griff habe. Doch durch zwei technische Fehler kam Altenbeken/Buke wieder heran. „Da haben wir einfach viel zu leichtsinnig gespielt“, ärgerte sich Katsigiannis. Oberaden behielt aber die Oberhand und ließ sich bis zur finalen Sirene den Sieg nicht mehr nehmen.

Aus einer guten Mannschaftsleistung ist vor allem Torben Rossfeldt herauszuheben, der auf Linksaußen ein starkes Spiel ablieferte. Auch Tim Holtmann am Kreis agierte in Halbzeit zwei gut. „Er ist absolut angekommen in der Liga. Das war eine blitzsaubere Leistung“, lobte Katsigiannis.

Zudem war auch wieder Fabian Lauber auf der rechten Seite stark. Er war mit neun Treffern bester Schütze. „Auch Lauris Hajduk macht seine Sache ganz gut. Er fühlt sich im rechten Rückraum pudelwohl“, sagt Katsigiannis. Schöne Aktionen zeigte auch Pascal Stennei. „Unterm Strich hat jeder seine Schüppe drauf gelegt“, lautete das Fazit von Katsigiannis.

SuS: Makus/Klepping – Lauber (9/3), Hajduk (3), Noe, Herold (1), Fehring (1), Katsigiannis (5), P. Stennei (4), Roth, Braach, B. Stennei, Holtmann (4), Rossfeldt (5)

Frauen-Verbandsliga
VfL Brambauer - ETSV Witten 22:25 (9:11)

„Es wäre mehr drin gewesen“, sagte ein enttäuschter VfL-Trainer Andre Schwedler. Er sah eigentlich eine gute Leistung seiner Mannschaft gegen die beste Abwehr der Liga. Dafür belohnte sich Brambauer jedoch nicht. Immer, wenn der VfL herangekommen war, ließ er plötzlich gute Gelegenheiten liegen oder leistete sich einen Ballverlust. Witten bestrafte das im Stile einer Spitzenmannschaft konsequent mit einfachen Toren per Gegenstoß. So etwa, als Tatjana Sahage zum 17:17 (46.) ausglich und Brambauer gleich wieder mit 17:22 ins Hintertreffen geriet. „Da war ich eigentlich ziemlich zuversichtlich“, so Schwedler später. Am Ende reichte es aber nicht mehr zu etwas Zählbarem gegen Witten und die starke Julia Lewe. „Eigentlich bin ich zufrieden. Wir haben sie im gebundenen Spiel im Griff gehabt“, sagte Schwedler. Der VfL rangiert nun auf dem achten Rang, dürfte mit dem Abstieg aber nichts mehr zu tun haben.

VfL: Wulf/Sindermann - Mai, Karau (2), Holz (2), Ravelonjaka, Sahage (1), Plotek (3/2), Pötter (6/1), Leismann, Bauer (3/1), Lasshof, Umbescheidt (2), Juchems (3)

Landesliga 3
VfL Brambauer – RSV Altenbögge 18:24 (8:12)

Insgesamt war es eine verdiente Niederlage. Brambauer hatte enorme Schwierigkeiten mit dem gegnerischen Keeper. Kai Kleeschulte parierte viele hundertprozentige Chancen und war der Matchwinner. „Er hat echt stark gehalten. Aber wir können auch einfach nicht gewinnen, wenn wir vier hundertprozentige Chancen komplett daneben werfen und 60 Prozent technische Fehler haben“, ärgerte sich Karsifi.

Der VfL Brambauer fand somit kaum ins Spiel, lag die gesamte Partie über hinten. „Es war einfach der Wurm drin. Altenbögge hat das gut gemacht und auch verdient gewonnen“, sagte Karsifi.

Ärgerlich war nicht nur die Niederlage, sondern auch die schwere Verletzung von Rückraumspieler Burak Kurt, der sich ohne gegnerische Einwirkung den Fuß brach. Er knickte in Höhe des Mittelkreises um und schied mit einem Mittelfußbruch Mitte der ersten Halbzeit aus. „Das war für uns echt hart und ein richtiger Rückschlag“, so Karsifi.

Der VfL-Coach hofft, dass seine Mannschaft sich im nächsten Spiel am Samstag, 21. April, um 19 Uhr bei der DJK Coesfeld (Holtwicker Str., Coesfeld) steigern wird. „Ich möchte die Saison gut und bestmöglich abschließen und erwarte demnach auch eine Leistungssteigerung“, so Karsifi. Demnach wird das Team unter der Woche auch im Training Gas geben. Der VfL Brambauer hat insgesamt noch vier Spiele zu bestreiten und steht aktuell auf dem siebten Tabellenplatz.

VfL: Sträde/Welski/Greinert – Richter (2), L. Langmann (2), Baggemann (4), Eder (3/1), Kurt (2), Gärtner, P. Langmann, Forsmann (2), Freitag, Pape (2), Pohl (1)

Frauen-Landesliga
Lüner SV - Soester TV 41:30 (20:13)

Lünen kam gut in die Partie, führte schnell mit 6:1 (7.). Über eine starke Deckung kontrollierte der LSV das Spiel gegen den Tabellensiebten. Im Angriff stellte Soest die Lünerinnen vor keine großen Probleme, immer wieder kam der LSV zu einfachen Toren. Schon Mitte der zweiten Halbzeit, als die Gastgeberinnen mit mehr als zehn Toren führten, war die Partie entschieden. Trainer Marcel Mai sagte: „Wir haben eine super Deckung gespielt.“ Das gilt jedoch nicht für die letzten Minuten, als der LSV keine gute Einstellung mehr zeigte.

Durch die Niederlage von Spitzenreiter Rietberg-Mastholte rückt der LSV bis auf einen Zähler auf den ersten Platz heran. „Wir haben jetzt alles selbst in der Hand“, so Mai. In zwei Wochen kommt es zum direkten Duell.

LSV: Preuß/Klostermeier - Schröder (5/3), Lieneke (6/1), Blümel, Hülsewede (5/1), Köppen (2), Püschel (7), C. Schmidt (1), Krause (2), A. Schmidt (4), Rempe (1), Dressler (3), Geisler (5)

Bezirksliga Hellweg
SuS Oberaden II – Hammer SC 32:22

Handball-Bezirksligist SuS Oberaden II sicherte sich gegen den Tabellennachbarn, den Hammer SC, am Samstag einen deutlichen und mehr als verdienten 32:22-Sieg. Damit kletterte Oberaden II auf Platz drei der Tabelle. Entscheidend war dabei die Phase zum Ende der ersten Halbzeit, als Oberaden sich auf 14:11 absetzte. Auch ein guter Start in Halbzeit zwei trug zum deutlichen Erfolg bei. Mit acht Toren war Paul Schuchtmann erfolgreichster Torschütze der Oberadener, die nun 16 Punkte auf dem Konto haben.

SuS: Schäfer/Wenzel – Stratmann (4), P. Schuchtmann (8), Rodefeld (4), Matthies (2), Wegelin (3), Mork, de West (1), H. Schuchtmann (4), Kreutzer (4), Neureiter, Grosser, Merten (2/1)