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Mehr als 50 Verletzte bei Zugunglück in Salzburg

Zwei Nachtzüge prallen in Salzburg aufeinander, es gibt viele Leichtverletzte. Eine Frau muss nach einem Milzriss operiert werden. Informationen zur Unglücksursache gibt es zunächst nicht.

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Salzburg

, 20.04.2018
Mehr als 50 Verletzte bei Zugunglück in Salzburg

Sanitäter und verletzte Pendler am Hauptbahnhof von Salzburg. Foto: Fmt/Wolfgang Moser/APA

Mehr als 50 Fahrgäste sind am frühen Freitagmorgen bei einem Zugunglück am Salzburger Hauptbahnhof verletzt worden. Eine Frau musste nach Rippenbrüchen und einem Milzriss operiert werden, teilte ein Arzt des Unfallkrankenhauses Salzburg mit.

Der Großteil der Leichtverletzten konnte am Vormittag das Krankenhaus aber bereits wieder verlassen.

Zwei Nachtzüge waren nach Angaben der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zusammengestoßen. Eine Rangierlok sollte Waggons des Nachtzugs aus Venedig mit Waggons eines sogenannten Nightjets aus Zürich koppeln, als es zu der Kollision kam. Ob ein technisches Problem oder menschliches Versagen den Aufprall verursachte, war zunächst nicht klar. „Die Ursachenforschung läuft bereits“, schrieben die ÖBB auf Twitter.

Der Großteil der insgesamt rund 240 Fahrgäste dürfte beim Aufprall nach ersten Informationen noch geschlafen haben. Die Verletzungen seien vor allem auf herunterfallende Gegenstände zurückzuführen, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA.

Die Betroffenen wurden vom Roten Kreuz versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch eine Lokführerin wurde medizinisch behandelt. „Hauptsächlich mussten Kopfverletzungen mit Platzwunden, verschiedene Prellungen und eine Sprunggelenkverletzung versorgt werden“, hieß es aus dem Uniklinikum Salzburg.

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