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Alles für den Ligaerhalt

Handball: DHG Ammeloe/Ellewick gegen Wattenscheid

Die DHG Ammeloe/Ellewick hat seit dem vergangenen Sonntag wichtige Weichen gestellt. Nun liegt der Fokus wieder ganz auf dem Projekt Klassenerhalt.

Vreden

, 20.04.2018
Alles für den Ligaerhalt

Der Erfolg in Neuenkirchen soll Diana Waning (r.) und der DHG neuen Schub im Endspurt verleihen. Foto: Kampshoff

Die Basis ist mit dem Auswärtssieg in Neuenkichen gelegt, personell wurden mit der Verpflichtung von Trainer Slava Vorobev wichtige Weichen gestellt, um in Ruhe arbeiten zu können: Die DHG muss diese Grundlagen nun zielführend ausarbeiten. Vier Spiele bieten noch alle Chancen auf den Erhalt der Landesliga. Die erste davon soll am Sonntag, 18 Uhr, im Heimspiel in der Hamalandhalle, Up de Bookholt, gegen den TV Wattenscheid genutzt werden.

Der Sieg in der Vorwoche war „überlebenswichtig“. Die Erleichterung war spürbar und hatte auch umgehend Auswirkungen auf den Trainingsbetrieb: „Alle Mann an Bord“, sah Stefanie Kömmelt, die die Mannschaft gemeinsam mit Dirk Streich und Chefcoach Vorobev in der Partie gegen Wattenscheid betreuen wird, eine intensive Trainingswoche. Da das untere Tabellendrittel sehr eng beieinanderliege, könne nun ein weiterer wichtiger Schritt gemacht werden, um die Hoffnung weiter zu nähren.

Fast kompletter Kader

Den Gast erwartet Kömmelt als „groß gewachsene Mannschaft“, die „über einfache Tore aus dem Rückraum“ zu Toren zu kommen versucht. Mit einem Erfolg könnte sich der TV selbst wohl aller – wenn auch theoretischen – Abstiegssorgen entledigen, vier Punkte beträgt der Vorsprung auf den aktuell ersten Absteiger BSV Roxel. Auf diesen hat die DHG zwei Zähler Rückstand. Kömmelt hatte das Hinspiel (28:30) selbst verfolgen können und spricht von einer „vermeidbaren Niederlage“.

„Da ist vor eigenem Publikum in jedem Fall etwas machbar. Wir sind fokussiert und müssen genauso auftreten wir in Neuenkirchen“, erklärt Kömmelt. Fehlen werden Christin Nieland und Djana Waning im Feld, für die verletzte Torhüterin Julia Lassak rückt erneut die A-Juniorin Anna Terbille auf. „Ansonsten haben wir wie im Training zuletzt alle Spielerinnen dabei“, berichtet Kömmelt. Ein weiterer Baustein, der Anlass zur Hoffnung gibt, dass die Lage am Sonntagabend noch einmal rosiger aussehen wird als noch vor der Osterpause.