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SpVgg wehrt sich „auf letzter Rille“ vergeblich

Fußball-Westfalenliga: SpVgg Vreden

Mit 0:3 geht das Verfolgerduell zwischen gebeutelten Vredenern und Schermbeck an den Gast. Der SV hatte in der Summe mehr Qualität anzubieten.

Vreden

, 22.04.2018
SpVgg wehrt sich „auf letzter Rille“ vergeblich

Nach dem Seitenwechsel versuchte die SpVgg alles, um den Gast in Bedrängnis zu bringen. Vor der Pause war die Defensive vor Torhüter Ricardio Ottink (r.) arg gefordert. Foto: Michael Schley

Mit 0:3 verlor die SpVgg Vreden das Verfolgerduell gegen den SV Schermbeck. Trainer Marcus Feldkamp ordnete die Partie direkt nach Spielschluss besonnen ein: „Das läuft personell auf der letzten Rille. Da kann ich den Jungs keinen großen Vorwurf machen.“ Das Ergebnis ist umso bitterer, als das die versammelte Konkurrenz um den Relegationsplatz zwei wieder einmal parallel patzte: Der Zweite Münster II verspielte erneut eine Führung in Clarholz, der Dritte TuS Hiltrup unterlag Delbrück deutlich mit 0:3. Mit Schermbeck gibt es nun aber einen weiteren Kandidaten. Und der war im Vergleich zu Vreden am Sonntag ein wenig näher an der Oberliga.

Gerade vor der Pause ließ der Gast seine individuelle Qualität aufblitzen. Stark über das Zentrum spielend war Schermbeck die robustere und abgeklärtere Einheit. Allerdings ging dem neuen Tabellendritten die Konsequenz im Abschluss ab: Zweimal Malte Grumann (2., 35), Benedikt Helling (6.), Dominik Milaszewski (14.) und Marc Schröter (37.) ließen im Abschluss die richtige Überzeugung vermissen. Und so war es vier Minuten vor der Pause Luca Kösters, der nun für Vreden die größte Chance zu einem Treffer auf dem Fuß hatte.

Erste Ausrufezeichen

Und auch nach dem Seitenwechsel setzte die SpVgg das erste Ausrufungszeichen: Nils Temme zog ab, Leon Kondring stand beim Nachsetzen knapp im Abseits (47.). Fast im Gegenzug traf dann Milaszewski nach einem Angriff über die rechte Seite zum überfälligen 0:1 (50.). Kurz darauf hätte er für die Vorentscheidung sorgen können (53.).

Doch plötzlich wurde Schermbeck passiv, Vreden stellte um auf 3:5:2 und wurde nun deutlich aggressiver. Wiesweg zog ab (62.), weitere Abschlüsse wurden in letzter Instanz unterbunden. Eine richtig gute, aber glücklose Phase, die zwei Kontertore durch „Joker“ Dennis Grodzik beendeten (87., 90.+1).

„Wir haben alles versucht. Gegen einen solchen Gegner stößt du bei den vielen Ausfällen aber auch an Grenzen“, hätte die SpVgg „auch das nötige Spielglück“ für Zählbares gebraucht, so Feldkamp. Und somit kommt es am kommenden Sonntag zum Hopp-oder-Top-Spiel bei Preußen Münster II.

SpVgg Vreden - SV Schermbeck 0:3 SpVgg Vreden: Ottink - Beuting (56. Singh), Hahn, Enning, Wiesweg, Kondring (73. Weid), Niehuis, Roßmöller, Möllers, Nils Temme, Kösters (72. Verwohlt). Tore: 0:1 Dominik Milaszewski (50.); 0:2 Dennis Grodzig (87.); 0:3 Dennis Grodzig (90.+1). Zuschauer: 200