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Klassenerhalt der HSG Schwerte/Westhofen ist im Falle eines Sieges greifbar nah

Handball

Der Kampf der HSG Schwerte/Westhofen gegen den Abstieg aus der Landesliga steht nach wie vor im Mittelpunkt des heimischen Handball-Interesses. Dagegen kann Ligarivale HVE Villigst-Ergste die restlichen Saisonspiele recht entspannt angehen.

Schwerte

, 27.04.2018
Klassenerhalt der HSG Schwerte/Westhofen ist im Falle eines Sieges greifbar nah

Sönke Brass kann mit der HSG Schwerte/Westhofen einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. © Manuela Schwerte

Landesliga

HSG Schwerte/Westhofen - HSG Hohenlimburg (Samstag, 19.30 Uhr, FBG-Sporthalle, Appelhof 1a)

Warstein 15, Herbede 16, Schwerte/Westhofen 17, Menden 19 – die Punktzahlen der vier Mannschaften, die vor dem abgeschlagenen Schlusslicht TV Arnsberg auf den Tabellenplätzen zehn bis dreizehn stehen, sind der Beleg für einen spannenden Abstiegskampf. Zwei dieser vier Teams bleiben am Ende sicher drin, der Tabellendrittletzte muss in die Abstiegsrelegation und die schlechteste Mannschaft dieses Quartetts muss runter in die Bezirksliga.

Im Nachbarschaftsduell gegen die Hohenlimburger, die als Tabellensechster mit Auf- und Abstieg nichts mehr zu tun haben, geht es mal wieder um „Big Points“ für die Schwerter. „Natürlich müssen wir unsere Hausaufgaben machen und das Spiel gewinnen. Die Größe des Schrittes, den wir mit einem Sieg machen würden, ist dann abhängig von dem, was um uns herum passiert“, sagt HSG-Trainer Mischa Quass, der zumindest auf eine Herbeder Niederlage in Menden spekuliert.

Die personellen Voraussetzungen sind aus Schwerter Sicht so gut wie lange nicht mehr. Alexandr Denissov kehrt ins Team zurück, Sönke Brass fliegt wieder ein, und auch Sebastian Ablas hilft nochmal aus. Dessen Linkshänder-„Artgenosse“ Tim Gurol, der am Knie operiert werden muss, ist der einzige Ausfall. Eine Knie-OP ist wohl auch bei Dominik Yaltzis unumgänglich, doch bis zum Saisonende werde der Rückraumspieler noch auf die Zähne beißen, so Quass.

DJK SG Bösperde - HVE Villigst-Ergste (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Bösperde, Bahnhofstraße, 58708 Menden)

Die tabellarische Konstellation jenseits von Auf- oder Abstiegskampf lässt die HVE Villigst-Ergste vergleichsweise entspannt in die letzte Saisonphase gehen. Das heißt aber nicht, dass die Villigst-Ergster die Spielzeit schon abgehakt haben, betont Trainer Thorsten Stange vor dem Duell mit dem zwei Punkte schlechter platzierten Tabellenneunten. „Gewinnen ist immer schön“, sagt Stange – in diesem Fall erst recht, weil anschließend eine Mannschaftsfeier beim Trainer geplant ist.

Für Torwart Maurice Rolfsmeyer, der wegen einer Handverletzung in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird, rückt Björn Hollatz aus der „Zweiten“ auf. In der zweiten Mannschaft sammelte zuletzt auch Fabian Bleigel nach seiner Schulterverletzung erste Spielpraxis. Er ist in Bösperde aber wieder eine Alternative in der „Ersten“, zumal mit Felix Ständker und Moritz Dommermuth zwei Rückraumspieler angeschlagen sind.

Kreisliga

TV Lössel 2 - HVE Villigst-Ergste 2 (Samstag, 16.15 Uhr, Albert-Schweitzer-Sporthalle, Von-der-Kuhlen, 58642 Iserlohn)

Mit der Partie zwischen den Zweitvertretungen aus Lösswel und Villigst-Ergste treffen der Tabellensiebte und der Fünfte aufeinander.

Frauen-Verbandsliga

DJK Westfalia Hörde - HSG Schwerte/Westhofen (Sonntag, 11.30 Uhr, Sporthalle Hacheney, Hacheneyer Straße, 44265 Dortmund)

Mit Ausnahme dreier Unentschieden hat Hörde in der laufenden Saison immer verloren und steht vorzeitig als Absteiger fest – klar, dass HSG-Trainer Peter Hengstenberg gegen das Schlusslicht beide Punkte fest eingeplant hat. „Ich finde, die Mannschaft hat noch was gutzumachen“, sagt der Trainer mit Blick auf die 26:31-Niederlage des Vorwochenendes in Witten.

Katharina Batschurin fehlt in Hörde, weil sie für die A-Jugend im Einsatz ist. Zudem hat Torhüterin Erva Aydin mit Nackenproblemen zu kämpfen.

Frauen-Bezirksliga

DJK SG Bösperde - HVE Villigst-Ergste (Samstag, 17.30 Uhr, Sporthalle Bösperde, Bahnhofstraße, 58708 Menden)

Für die Partie bei der als Meister feststehenden DJK SG Bösperde wünscht sich HVE-Trainer Dino Tönnies, „dass wir von der Einstellung her viel besser auftreten als vor einer Woche in Voerde.“ Dort verloren die Villigst-Ergsterinnen beim Tabellenletzten. Trotzdem sagt der Coach: „Wenn Bösperde einen schlechten Tag erwischt und wir einen guten, ist vielleicht was drin.“