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SuS muss sich „irgendwie durchschlagen“

Fußball: Stadtlohn empfängt SC Delbrück

Nach zuletzt nur einem Punkt aus neun Westfalenliga-Partien will sich der SuS Stadtlohn im Heimspiel gegen Delbrück berappeln und für den sportlichen Klassenerhalt punkten. Allerdings ist der Kader weiter sehr dünn.

STADTLOHN

, 04.05.2018
SuS muss sich „irgendwie durchschlagen“

Defensivmann Patryk Niedzicki musste im Training wegen eines Kapselrisses passen. Sein Einsatz ist fraglich. © Sascha Keirat

Den nächsten Anlauf, um die sportliche Talfahrt zu beenden, unternimmt Westfalenligist SuS Stadtlohn am Sonntag im Heimspiel gegen den Delbrücker SC (15 Uhr). Formkurve und Personal sprechen derzeit aber nicht unbedingt für die Stadtlohner.

Anfang kommender Woche will der Vorstand des SuS Stadtlohn bekannt geben, ob, und wenn ja, in welcher Form ein freiwilliger Abstieg aus der Westfalenliga nach der Saison vollzogen werden soll. Doch unabhängig von dieser Entscheidung will Trainer Rob Reekers mit seiner Mannschaft den Absturz auf einen Abstiegsplatz vermeiden. „Und die Jungs wollen das auch. Die Ergebnisse der letzten Wochen ärgern alle“, so der Niederländer.

Zwei Zähler Vorsprung

Als Zwölfter mit 31 Punkten liegt der SuS derzeit nur zwei Zähler über dem Strich. Das 1:1 im Heimspiel gegen Preußen Münster II war das einzige Erfolgserlebnis der letzten neun Ligaspiele. Zuletzt unterlag der SuS dreimal in Serie gegen einen Konkurrenten aus dem Tabellenkeller, je mit 2:3 gegen den SC Herford und Fichte Bielefeld, mit 1:2 gegen die SpVg Beckum. „Es war ja nicht so, dass die Gegner uns vom Platz gefegt hätten. Aber leider haben wir trotzdem immer verloren“, so Reekers.

Gast gut aufgelegt

Ob es gegen den gut aufgelegten Tabellensechsten aus Delbrück, seit sieben Spielen unbesiegt, mit dem Befreiungsschlag klappt, bleibt abzuwarten. Denn aus dem ohnehin schon dünnen Kader haben sich nun auch noch Milan Tendahl und Tobias Preckel im Donnerstags-Training verletzt – Einsatz jeweils fraglich. Gleiches gilt für Defensiv-Dauerbrenner Patryk Niedzicki, der bis Freitag wegen eines Kapselrisses nicht trainiert hat.

„Fallen die drei aus, haben wir nur noch neun Feldspieler“, erklärt Reekers. „Aber wir werden uns irgendwie durchschlagen.“