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Schlechtes Wetter trübt Start in die Gartensaison

Die Kälte zu Beginn des Frühlings hat für einen schlechten Start in die Gartensaison gesorgt. Im März wurden bundesweit rund 25 Prozent weniger Pflanzen gemessen am Vorjahresmonat verkauft, sagte Olaf Beier, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Einzelhandelsgärtner (BVE), der Deutschen Presse-Agentur. „Die Nachfrage nach Pflanzen war da, bei dem Wetter haben sich aber kaum Leute gewagt, zu pflanzen“, erklärte Beier.

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Düsseldorf

, 08.05.2018
Schlechtes Wetter trübt Start in die Gartensaison

Im März wurden deutlich weniger Blumen verkauft als im Februar. Grund dafür sind die niedrigen Temperaturen. Foto: Marc Tirl/Archiv

Vor allem Frühlingsblumen wie Stiefmütterchen hätten sich wegen des schlechten Wetters nur schwer verkaufen lassen. Mit den wärmeren Temperaturen nach Ostern sei auch der Absatz deutlich gestiegen. In diesem Jahr sei zudem die Nachfrage nach Insektenpflanzen wie Goldmarie auch wegen des viel diskutierten Insektensterbens besonders hoch, sagte Beier. Obsthölzer, Kräuter sowie Gurken- und Tomatenpflanzen werden ebenfalls oft gekauft.

Nach Schätzungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) sank der Umsatz mit Zierpflanzen 2017 leicht auf gut 8,5 Milliarden Euro. Das waren rund 100 Millionen Euro weniger als 2016. Knapp 105 Euro gab jeder Verbraucher in Deutschland durchschnittlich für Blumen und Pflanzen aus. 22 Euro ließen sich die Bundesbürger Beet- und Balkonpflanzen kosten. Am beliebtesten waren Heiden und Geranien.

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