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Pokal als besondere Motivation

Kreispokal: Finale am Donnerstag in Wüllen

Die Bekanntgabe des Rückzugs in die Landesliga hat in Stadtlohn das Pokalendspiel noch einmal aufgewertet. Der Westfalenligist ist in Wüllen gegen Bezirksligist Vorwärts Epe Favorit.

Stadtlohn/Wüllen

09.05.2018
Pokal als besondere Motivation

Schon in Runde zwei bekam es der SuS in Merfeld mit einem Bezirksligisten zu tun. Ein ähnliches Kaliber wartet im Endspiel auf Luca Ehler (l.) und Mitspieler. Foto: Keirat

Es war eine nachrichtenreiche Woche für den SuS Stadtlohn: Erst wurde das Rückzugsvorhaben in die Landesliga publik gemacht, dann der runderneuerte Kader vorgestellt. Am Donnerstag steht ab 15 Uhr wieder der sportliche Bereich im Fokus: Der Westfalenligist steht im Endspiel des Krombacher-Kreispokals dem Bezirksligisten Vorwärts Epe gegenüber. Gespielt wird auf der Sportanlage des TuS Wüllen an der Friedmate.

Für den künftigen Landesligisten stellt dieses Finale auch noch einmal die Chance dar, einen erfolgreichen Schlusspunkt hinter eine turbulente Spielzeit zu setzen. „Der Pokalsieg ist noch einmal ein besonderes Ziel – vor allem auch für die vielen Spieler, die den Verein im Sommer verlassen“, sieht Trainer Rob Reekers reichlich Motivationspotenzial. Dass die Spannung trotz aller Probleme weiter hoch ist, das zeigte das Team noch einmal am Sonntag beim 2:0 über den Delbrücker SC. Ebenso wie im Pokal-Halbfinale, als der Titelverteidiger SpVgg Vreden mit dem gleichen Ergebnis ausgeschaltet werden konnte. „In Sachen Rückzug war die Mannschaft im Thema, das steckt in der Meisterschaft in den Hinterköpfen. Der Pokal ist etwas anderes.“

Letzter Titel vor drei Jahren

Vor genau drei Jahren hatte der damalige Oberligist den Wettbewerb zum letzten Mal gewonnen, bevor der Pokal für zwei Jahre nach Vreden weitergereicht wurde. Seinerzeit schlug man den A-Ligisten TSV Ahaus nach Rückstand noch mit 3:1. Nicht ganz so groß ist die Favoritenstellung gegen Epe. Vorwärts hat einen Kader mit einigen Talenten, aber auch vielen gestandenen Fußballern. Einer von diesen kann nicht mitwirken: Der langjährige Stadtlohner Marcel Terhaar handelte sich beim Sieg in Wulfen die Rote Karte ein. Mit diesem Erfolg entledigte sich Vorwärts auch letzter Zweifel am Ligaerhalt. Auch am Wolbertshof kann der Pokal als eine Art Entschädigung wirken. Unterschätzen sollte der SuS den Gegner somit nicht.

Dass die Elf von Trainer Dirk Bültbrun Moral besitzt, zeigte das Halbfinalspiel beim Vorjahresfinalisten ASC Schöppingen, das in Unterzahl gewonnen wurde (2:0).

Personallage entspannter

„Alles sind heiß. Wir wollen ein gutes Spiel zeigen und natürlich gewinnen. Für viele ist dieses das erste Finale bei den Senioren und auch die Kulisse wird eine andere sind“, rechnet Reekers mit einem echten Härtetest. Personell hat sich die Lage ein wenig entspannt. Nur der Sieger qualifiziert sich für den Westfalenpokal.