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Bolat köpft SuS zum Pokalsieg

Fußball: Stadtlohn bezwingt Vorwärts Epe mit 1:0

Stadtlohn bezwingt Vorwärts Epe in der Verlängerung des Kreispokalfinals in Wüllen. Der spielentscheidende Treffer gelang Cihan Bolat – und er war äußerst umstritten.

WÜLLEN

, 10.05.2018
Bolat köpft SuS zum Pokalsieg

Nach der Verlängerung in Wüllen feierten die Stadtlohner Spieler, Trainer und Betreuer ihren Pokalsieg. © Sascha Keirat

Zum ersten Mal seit 2015 hat sich der SuS Stadtlohn am Donnerstag in Wüllen wieder den Kreispokal geholt. Dafür musste er gegen Bezirksligist Vorwärts Epe aber in die Verlängerung. In dieser erzielte Cihan Bolat schließlich den 1:0-Siegtreffer.

Und dieser Treffer war höchst umstritten.: Es lief die 98. Spielminute, als Jens Büsker einen Freistoß vor das Eper Tor brachte. Im Strafraumgewühl gingen fast alle davon aus, dass Vorwärts-Keeper Marcel Peters-Kottig gefoult worden sei. Der Ball landete auf der Latte, ehe ihn Bolat über die Linie köpfte. Schiedsrichter Reinhold Dahlhaus machte keine Anstalten, den Treffer nicht zu geben. Beim SuS brach Jubel aus, bei Epe das blanke Entsetzen.

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Mit 1:0 setzte sich der SuS Stadtlohn im Pokalfinale in Wüllen nach verlängerung gegen Bezirksligist Vorwärts Epe durch.
10.05.2018
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© Sascha Keirat

Bis zur Halbzeit der Verlängerung passierte dann vor beiden Toren nicht mehr viel. In der Pause rückte dann erneut Schiedsrichter Dahlhaus in den Mittelpunkt. Er hatte sich nämlich am Meniskus verletzt und konnte die Partie nicht weiter leiten. Er übergab sein Trikot an Holger Derbort, eigentlich nur als Zuschauer am Platz. Derbort übernahm den Posten des Assistenten, Timo Wurbs wurde zum Haupt-Schiri. Dieser gab in der 111. Minute noch einmal einen Freistoß für Epe knapp hinter der Strafraumgrenze. Diesen verzog Marcel Deelen knapp. Die letzte Großchance der Partie bot sich Stadtlohns Nicolas Ostenkötter, der in der 117. Minute an Peters-Kottig scheiterte. Nach dem Schlusspfif feierte der Westfalenligist dann vor den knapp 550 Zuschauern seinen Sieg.

Chancen-Plus für den SuS

In der regulären Spielzeit hatten sich die Stadtlohner mehrfach geärgert, nicht den Führungstreffer erzielt zu haben. Die ersten Abschlüsse gehörten zwar Epe, Großchancen boten sich in der Folge aber vor allem Cihan Bolat. Seine Abschlüsse landeten aber beim Keeper (8.), neben dem Tor (22., 36., 90.+4), oder bei der besten SuS-Chance am Pfosten (48.). Auch Verteidiger Patryk Niedzicki ließ einen Hochkaräter liegen, als er am Tor vorbei schoss (34.).

Epe, mit großem Anhang angereist, kam gegen spielbestimmende Stadtlohner ab und an mit Gegenstößen zu Chancen, meist fehlte aber der Abschluss. Eine gute Gelegenheit bot sich noch Jan Olde Groote Beverborg, der am Winkel vorbei schlenzte (80.).

„Epe hat uns das Leben schwer gemacht“

Dass sein Team die Partie am Ende gewann, fand Stadtlohns Trainer Rob Reekers trotz des womöglich irregulären Treffers verdient: „Epe hat uns das Leben schwer gemacht und war ein guter Gegner. Aber wenn wir unsere Chancen genutzt hätten, wäre das Spiel schon in 90 Minuten entschieden gewesen. Jetzt freue ich mich einfach für meine Spieler. Das war noch mal ein schönes Highlight in dieser Saison.“

SuS: Stauder - Preckel, Jaegers, Schäfer, Niedzicki - Hartmann, Büsker - Ostenkötter (118. Buning), Hilgemann, Ehler (81. Tendahl) - Bolat (117. Feta) Tor: 1:0 Bolat (98.) Zuschauer: 550