Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ruthenbeck will kein HSV-Sündenbock sein

Trainer Stefan Ruthenbeck will im Falle einer Niederlage mit dem 1. FC Köln zum Saisonfinale beim VfL Wolfsburg nicht der Sündenbock für den Hamburger SV sein. „Man darf uns nicht alles in die Schuhe schieben“, sagte Ruthenbeck vor seinem letzten Spiel als Trainer der FC-Profis am Samstag (15.30 Uhr/Sky), versprach aber gleichzeitig vollen Einsatz seines Teams. Nur wenn der FC in Wolfsburg gewinnt, hat der HSV die Chance, durch einen Sieg gegen Mönchengladbach die Relegation zu erreichen.

,

Köln

, 11.05.2018
Ruthenbeck will kein HSV-Sündenbock sein

Stefan Ruthenbeck. Foto: Marius Becker

Derweil ließ der 46-Jährige durchblicken, dass er vermutlich zur Kölner U19 zurückkehren wird, die er bis zum Aufrücken als Nachfolger von Peter Stöger im Dezember trainiert hatte. „Es wird am Montag oder Dienstag bekannt gegeben“, kündigte Ruthenbeck an: „Aber ich habe im vergangenen Jahr für zwei Jahre beim 1. FC Köln unterschrieben. Und ich bin jemand, der so etwas dann auch macht.“

Bilanzierend übte der Coach Selbstkritik („einige Personaldinge von mir muss ich noch einmal reflektieren“), aber auch Kritik an der Vereinsführung: „Ich weiß nicht, ob es der richtige Zeitpunkt war, als wir den neuen Trainer bekannt gegeben haben.“ Als der FC Mitte April die Verpflichtung von Markus Anfang von Holstein Kiel bekannt gab, bestand zumindest theoretisch noch eine Chance auf den Klassenerhalt.