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Das sind die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Bauchschmerzen nach dem Essen

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind in Deutschland weit verbreitet. Etwa jeder Vierte muss deswegen mittlerweile Lebensmitteln von seinem Essensplan streichen. Das sind die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Castrop-Rauxel

, 11.05.2018
Das sind die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Wer eine Lebensmittelunverträglichkeit hat, wird häufig mit Bauchschmerzen bestraft. © DPA

Milcheiweiß

Das sind die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Milch macht vielen zu Schaffen. Zum Glück gibt es dafür mittlerweile etliche Alternativen. © DPA


Bei der Milcheiweiß-Allergie gibt es zwei verschiedene Arten. Der Betroffene reagiert entweder auf den Bestandteil Casein oder das Molkeneiweiß. Molkeneiweiß gibt es nur bei Kuhmilch. Alternativ können Betroffene also auf Produkte aus Ziegen- oder Schafsmilch zurückgreifen.

Reagiert der Betroffene aber auf Casein, muss er auf alle Milchsorten verzichten. Alternativprodukte bestehen aus Soja oder Reis.

Milchzucker

Bei der Laktose-Intoleranz fehlt Betroffenen ein Enzym, das den Milchzucker im Körper verwertet. Etwa 15 Prozent der Deutschen leiden daran.

Hühnerei

Das sind die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Eier können Auslöser für eine Allergie sein. © DPA


Im Eiklar und im Eigelb sind Allergene enthalten. Die werden meistens durch das Kochen aber zerstört.

Fisch und Schalentiere

Das sind die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Eine Fischallergie besteht häufig ein Leben lang. © DPA


Fisch enthält ein potentes Allergen, das schon in kleinsten Mengen Allergien auslösen kann. Das ist auch bei Krusten- und Schalentieren der Fall. Fischallergiker müssen meist alle Fische, Krusten- und Schalentiere meiden. Meist besteht eine Fischallergie ein Leben lang.

Getreide/Gluten

Das sind die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Weizen wird als Getreide häufig nicht gut vertragen. © DPA


Gluten ist in zahlreichen Getreidearten und Lebensmitteln enthalten. Bei einer Unverträglichkeit wird im Darm eine Entzündungsreaktion ausgelöst. Dabei spielt eine genetische Veranlagung eine Rolle. Weizen, Roggen und Gerste müssen Betroffene meiden.

Die Allergene liegen beim Getreide dicht unterhalb der Schale des Korns. Beim Schälvorgang wird ein Großteil dieser Bestandteile entfernt. Die Typenzahl des Mehls gibt an, wie stark das Korn geschält wurde. Je niedriger die Typenzahl, desto mehr wurde vom Korn geschält. Eine niedrige Typenzahl ist für Allergiker zu empfehlen. Nachteil: Je niedriger die Typenzahl, desto geringer ist auch der Nährstoffgehalt.

Nüsse und Samen

Das sind die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nüsse können besonders für Pollenallergiker gefährlich werden. © DPA

Haselnuss ruft von allen Nüssen am häufigsten allergische Reaktionen hervor. Bei circa der Hälfte aller Haselpollen-Allergiker macht die Haselnuss Ärger.

Auch die Walnuss macht vielen Pollenallergikern zu Schaffen. Die Erdnuss enthält besonders gefährliche Allergene, die oftmals anaphylaktische Reaktionen hervorrufen können. Samen wie Sesam, Leinsamen, Sonnenblumenkerne oder Pinien stellen nur selten gefährliche Allergene dar. Spuren von Nüssen sind in vielen Lebensmitteln enthalten.

Fruktose

Das sind die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Bei einer Fruktose-Intolerant ist Obst tabu. © DPA


Fruktose, also Fruchtzucker, gibt dem Obst seine Süße. Der Zucker wird aus dem Darm über ein Transporteiweiß ins Blut geschleust. Die Menge, die befördert werden kann, ist begrenzt. Deshalb verträgt jeder Mensch Fruchtzucker nur in Maßen. Bei etwa einem Drittel der Deutschen funktioniert die Schleuse nicht, dann liegt eine Fruktose-Intoleranz vor.

Bei Symtomen zu Lebensmittelunverträglichkeiten sollten Betroffene zum Arzt gehen. Der kann mit einfachen Tests feststellen, ob eine Allergie oder Unverträglichkeit vorliegt.