Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Lars Volmer und Peppi beim Hamburger Derby

Reitsport: Legdener hat sich einen Traum erfüllt

Legdener bringt extrem schwierigen Parcours nicht zu Ende.

LEGDEN

, 13.05.2018
Lars Volmer und Peppi beim Hamburger Derby

Lars Volmer und Peppi und dem großen Wall beim Hamburger Derby © privat

Für viele stellt das Hamburger Spring- und Dressurderby das schwierigste Springen der Welt dar. Den berühmten Parcours in Klein Flottbek durfte am Sonntag erstmals auch Lars Volmer vom RV Legden auf seinem Pferd Peppi angehen. Auch wenn das Paar den Vier-Sterne-S-Durchlauf vor fast 90.000 Zuschauern nicht meisterte, war allein die Qualifikation dafür ein großer Erfolg für den Legdener.

„Lars hat sich einen Traum erfüllt“, erzählte Mutter und Trainerin Melanie Deggerich-Volmer im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. „Er war schon als kleines Kind ein riesen Derbyfan und hat sich den Parcours zu Hause nachgebaut.“ Vorbild war dabei auch Vater Uwe Volmer, der bereits in den 90er Jahren in Klein Flottbek reiten durfte.

Und dieser Traum nahm in der Qualifikationsrunde am Mittwoch und Freitag deutliche Konturen an. Von insgesamt 70 Paaren schafften es nur 32 zum Hauptspringen. Zu diesem erlesenen Kreis zählten schließlich auch der Legdener und seine Westfalen-Stute Peppi, die besonders in der zweiten Qualifikation – wenn auch mit acht Fehlerpunkten nach einem Abwurf und einer Berührung des Wassergrabens – überzeugten.

Extrem anspruchsvoll

Von den 32 Starterpaaren am Sonntag mussten viele vor dem extrem anspruchsvollen Parcours mit Doppelrick, Wassergraben, Palisade sowie dem 18 Meter langen und drei Meter hohen Derby Wall kapitulieren. Lars Volmer und Peppi mussten schon als Vierte ran. Und beim dritten Hindernis, dem Doppel-Wall, war die Prüfung beendet. Peppi verließ das Hindernis an der Seite – und war somit ausgeschieden. Insgesamt brachten neun Paare den Parcours nicht zu Ende. Sieger wurde der Brite Matthew Sampson.

Melanie Deggerich-Volmer: „Wir sind trotzdem super-stolz, dabei gewesen zu sein. Nächstes Jahr versuchen es Lars und Peppi noch einmal versuchen.“