Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

SpVgg erhöht den Druck

Fußball-Westfalenliga: Kampf um Rang zwei

Die SpVgg Vreden hat drei weitere wichtige Punkte eingefahren, die Konkurrenz teils gepatzt. Das Rennen um Platz zwei spitzt sich zu.

VREDEN

, 13.05.2018
SpVgg erhöht den Druck

Gerade nach dem Bielefelder Anschlusstreffer um 2:3 konnte sich die SpVgg Vreden auf ihren Rückhalt Ricardo Ottink verlassen. Er sorgte mit dafür, dass der Tabellenvierte nun noch zwei spannende Endspiel um Platz zwei erhält.

Es war der erhoffte Spieltag nach dem Geschmack der SpVgg Vreden: Selbst legte die Mannschaft von Trainer Marcus Feldkamp nach dem Heimsieg gegen Beckum ein 4:2 bei Fichte Bielefeld nach und die Münsteraner Konkurrenten schwächelten. Punktgleich mit Preußen Münsters Reserve liegt der Tabellenvierte nun einen Zähler hinter dem SV Schermbeck, der den Relegationsrang zwei eroberte. Hiltrup scheint sich nach der Niederlage gegen Meister Gievenbeck aus dem Rennen um Rang zwei verabschiedet zu haben. Zwei Endspiele warten nun noch.

Die eigene Hausaufgabe in Bielefeld, das durch diese Heimniederlage selbst aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz im Westfalenliga-Keller ernsthaft mit der Landesliga planen muss, erledigte Vreden gewissenhaft. „Vor allem haben wir endlich einmal das Spielglück auf unsere Seite gezogen“, sah Feldkamp einen Erfolg der Kategorie „dreckig“. Aufgrund der höheren Qualität und reiferen Spielanlage in seinem Kader sei der Erfolg aber „sicher verdient“ gewesen.

Schockmoment zu Beginn

Dabei begann die Partie mit einem Schockmoment: Der erste Torschuss des VfB durch Niklas Szeleschus saß direkt (1.). „Dann haben wir aber echte Comeback-Qualität gezeigt“, sah Feldkamp gleich zwei Großchancen durch Kamaljit Singh und Nils Temme (9., 16.). Dann stand der SpVgg erstmals ein wenig Glück zur Seite: Ein Freistoß von Marvin Möllers wurde von Maximilian Helf ins eigene Tor abgefälscht (31.), drei Minuten darauf war ein weiterer Freistoß aus gut 30 Metern von Nils Temme nicht ganz unhaltbar. Dazwischen verpasste Szeleschus die erneute Führung der Hausherren. So hatten die Gäste die intensive Partie gedreht.

Und Vreden legte gleich durch Singhs ersten Saisontreffer nach (53.). Die Freude währte nur kurz, da Furkan Ars nach einer kurzen Konfusion im Spiel am schnellstens schaltete (56.). Im Wissen, ebenso gewinnen zu müssen, drückte Fichte nun.

Ottink hält SpVgg im Spiel

Nun wurde Ricardo Ottink im Vredener Tor zum großen Rückhalt: „Gleich zweimal hat er uns überragend im Spiel gehalten“, lobte Feldkamp. Dann sorgte eine Spielunterbrechung wegen Gewitter für Abkühlung. Diese spielte Vreden zu diesem Zeitpunkt in die Karten. Nils Temme lieferte Bielefeld dann mit dem 2:4 die nächste kalte Dusche (83.).

SpVgg Vreden: Ottink - Hahn, Wiesweg, Enning,
Ivanusic, Niehuis, Klein-
Günnewick, Hakvoort, Möllers, Singh (82. Leifkes),
Nils Temme (90.+5 Kondring). Tore: 1:0 Szeleschus (1.); 1:1 Helf (31., ET); 1:2 N. Temme (34.); 1:3 Singh (53.); 2:3 Ars (56.); 2:4 N. Temme (83.). Gelb-Rote Karte: Ivanusic, Vreden (87.).