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SuS Olfen schlägt den Meister

Handball in Olfen

Mit einem Sieg hat sich Handball-Kreisligist SuS Olfen aus der Saison verabschiedet. Für Michael Scholten war es nach einer Achterbahn-Saison ein versöhnlicher Abschied vom Trainerstuhl.

Olfen

, 13.05.2018
SuS Olfen schlägt den Meister

Alexander Cremer (M.) erzielte beim letzten Saisonspiel gegen den Meister VfL Gladbeck vier Tore. Olfens Saisonabschluss passte. © Fleckmann

Ein letztes Mal trieb Olfens Handballtrainer Michael Scholten seine Sieben beim verdienten 28:22 (11:12)-Erfolg gegen Meister VfL Gladbeck III an. „Es war kein komisches Gefühl. Es ist immer etwas Schönes und hat nach dem Spiel die Möglichkeit, ein Bierchen zusammen zu trinken. Ich gehe ja nicht irgendwo hin, sondern mache nur einen anderen Job“, sagte Scholten, der sich wie vor einem Jahr ganz auf das Amt des Abteilungsleiters konzentrieren möchte. Scholten wird den Trainerjob an Randolf Mertmann abgeben, der am kommenden Mittwoch auch auf dem vereinsinternen Spaß-Turnier zum Saisonabschluss auch das sportliche Konzept vorstellen möchte, mit dem der SuS Olfen in einem Monat in die Vorbereitung startet.

Olfen lag zur Pause hinten. Sieben Minuten nach dem Seitenwechsel fiel am Samstag in der Olfener Sporthalle sogar das 16:12 für den Meister.

„Da haben wir uns schon Gedanken gemacht, dass das jetzt in die falsche Richtung geht“, sagte Scholten. Olfen stellte um – Trainersohn Lukas Scholten spielte in der Mitte – und verteidigte aggressiver. „Der Kreisläufer hat knapp an der Regelgrenze gearbeitet und wir mussten uns darauf einstellen, auch knapp an der Regelgrenze zu verteidigen“, meinte Scholten. Olfen kam ran: 20:20. Doch damit nicht genug.

„Gladbeck war einfach platt in den letzten zehn Minuten“, sagte Scholten. Justin Knebel kam frisch von der Bank und zusammen mit Dominik Winkler erzielte Olfen fast nur noch Tore über Tempogegenstöße. „Nico Bölken im Tor hat unfassbare Pässe gespielt und Gladbeck kam nicht hinterher“, sagte Scholten.

Für Olfen endet die Saison damit auf Rang zehn – unter Wert hat sich der SuS, der zwischenzeitlich sogar abstiegsgefährdet war, schließlich verkauft. „Ich ärgere mich, was rund um den Trainerwechsel passiert ist. Wir haben uns offensichtlich vertan im Vorstand“, sagte Scholten. Im Sommer war in Heino Rickmann ein neuer Coach gekommen. „Wir haben in der ganzen Saison nie zu alter Stärke aus der Vorsaison gefunden, aber haben den Spaß zurückgefunden“, sagte Scholten am Sonntag in seiner Analyse.

Mit vier Siegen in Serie endet die Saison aber mit einem guten Gefühl. Scholten: „Einige haben gesagt: Schade, dass die Saison zu Ende ist. Wir fangen gerade erst richtig an. Das ist jetzt Randolfs Job, das für die nächste Saison zu konservieren.“

SuS: Billermann, Bölken - Scholten (6), Knebel (5), Höning (5), Winkler (4), Cremer (4), Lemberg (2), Elsner (1), Oberhag (1), Ott, Kaschinski, Wienken, Dreber