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Beißattacke: Hunde-Besitzer kommen aus Niedersachsen

Nach der Beißattacke eines Kampfhundes auf eine 24-Jährige in Hagen ist nun klar, wem das Tier gehört. Die Verletzte gab an, den American Pitbull Terrier von Freunden aus Niedersachsen zwei Tage vor dem Vorfall in Verwahrung genommen zu haben, sagte ein Sprecher der Polizei Hagen am Mittwoch. Sie sei gut mit dem Hund klar gekommen, ehe er nach Angaben des Sprechers am Samstag „am Rad drehte“ und mehrfach zubiss. Ein Polizist erschoss das Tier. Die Frau wird laut Polizei für einige Wochen im Krankenhaus behandelt. Die Besitzer seien noch nicht befragt worden, sagte der Sprecher.

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Hagen

, 16.05.2018

Bei der Rasse handele es sich um einen sogenannten Listenhund, sagte der Sprecher weiter. Für sie gelten besondere Vorschriften, die im Landeshundegesetz festgelegt sind. An dem Tier habe man einen Chip gefunden. Auf ihm sei lediglich eine Nummer gespeichert gewesen, die man nicht habe zuordnen können. Es sei nicht ausgeschlossen worden, dass der Hund illegal aus dem Ausland eingeführt worden ist. Nach Aussage der 24-Jährigen kommen die Hundebesitzer jedoch aus Niedersachsen. Die Ermittlungen, warum der Chip nicht ausgelesen werden konnte, dauern weiter an.

Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben des Umweltministeriums zehn Beiß-Attacken von „gefährlichen Hunden“ mit verletzten Menschen. Dazu zählen Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterier, Bullterier und Kreuzungen aus diesen Rassen.