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Der Frohlinde braucht noch einen Punkt, um sicher zu gehen

Fußball-Landesliga in Castrop-Rauxel

Der FC Frohlinde tritt als frisch gebackener Tabellenzehnter der Fußball-Landesliga, am Pfingstmontag, 21. Mai, zu seinem letzten Auswärtsspiel der Saison beim Nachbarn SV Firtinaspor Herne (9.) an. Gespielt wird ab 15.15 Uhr auf dem Kunstrasen-Sportplatz an der Emscherstraße 127 in Herne.

Castrop-Rauxel

, 18.05.2018
Der Frohlinde braucht noch einen Punkt, um sicher zu gehen

Am Pfingstmontag, 21. Mai, muss der FC Frohlinde (blaue Trikots), hier mit Dennus Lauth (r.) beim Kopfball, einen Punkt gegen den Abstieg beim SV Firtinaspor Herne erbeuten. © Foto:Jens Lukas

Nach dem späten Ausgleich zum 2:2 im Nachholspiel bei SW Wattenscheid 08 (15.) war für die Kicker des FC Frohlinde die Lage ein bisschen besser geworden. Durch den Punktgewinn sind die Mannen der Trainer Michael Wurst und Stefan Hoffmann auf Platz zehn vorgerückt. Montagsgegner Firtinaspor geht mit noch größerer Entspannung in den Vergleich. Die Herner haben den einen Zähler schon auf dem Konto, der Frohlinde noch zum Klassenverbleib fehlt.

Sechs Punkte Vorsprung

Denn weltbewegend geändert hat sich an der Situation für das Team von der Brandheide nicht. Wenn man auch sagen könnte, dass es wie „Jammern auf hohem Niveau“ ist: Sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz stehen zu Buche. Nur noch zwei Spiele sind zu absolvieren. Doch das kann auch eine trügerische Sicherheit sein. Coach Michael Wurst, der seit Jahren als Stadionsprecher des VfL Bochum schon manche Abstiegs-Szenarien im Profibereich miterlebt hat, sagte am Freitag: „Wenn man den entscheidenden Punkt nicht hat, darf man nicht nachlassen. Das habe ich den Jungs auch am Donnerstag in Wattenscheid noch in der Kabine gesagt.“

Er wird dabei das Beispiel des VfL Kemminghausen vor Augen gehabt haben, der fast abgeschlagen plötzlich im Nachholspiel beim VfL Günningfeld unerwartet mit 6:1 gewann und im Abstiegskampf wieder bessere Karten besitzt. Das Remis in Wattenscheid sieht der FCF-Trainer deshalb auch wie „einen gefühlten Sieg“. Weil auch das Ausgleichstor zum 2:2 durch Dietrich Liskunov erst spät in der Nachspielzeit fiel. Das alles hätte nichts genutzt, wenn Ersatztorwart Tim Lüchtemeier nicht mit einer „Wahnsinnstat“ (Wurst) das 0:3 verhindert hätte. Dennoch wird der Keeper am Montag für Stammhüter Daniel Schultz wieder den Platz räumen, kann sich sicher sein: Wenn der entscheidende Punkt geholt wird, hat er einen Gutteil am gelungenen Klassenverbleib beigetragen.

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