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S-Bahnen in NRW stecken im Reparaturstau

Wegen eines Reparaturstaus setzt die Deutsche Bahn derzeit auf zwei wichtigen S-Bahn-Strecken in NRW meist nur Kurzzüge ein. Betroffen sind Pendler der S1 zwischen Solingen und Dortmund und der S6 zwischen Köln und Essen. Grund seien aktuelle Reparaturen und Instandsetzungen, die nicht auf einmal abgearbeitet werden könnten, wie eine Bahn-Sprecherin am Freitag erklärte. „Unsere Reserven sind momentan ausgeschöpft.“ Zuerst hatte die „WAZ“ berichtet.

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Essen

, 18.05.2018
S-Bahnen in NRW stecken im Reparaturstau

Pendler steigen auf dem Hauptbahnhof in eine S-Bahn. Foto: Oliver Berg/Archiv

Die Werkstätten der Bahn in Düsseldorf und Essen würden auch über die Pfingsttage mit verstärkten Schichten arbeiten, wie weiter mitgeteilt wurde. Grund für den hohen Arbeitsaufwand sei zum einen die Umrüstung der S-Bahn-Flotte. Zwar seien schon neue Züge im Einsatz, an anderen würde aber noch gearbeitet. Bei vielen werde der Brandschutz erweitert. Diese Maßnahmen seien seit langem geplant. Hinzu kämen akute Verzögerungen bei der Lieferung von Ersatzteilen wie Rädern. „Auch Zerstörungen in unseren Bahnen gehören zum täglichen Geschäft.“

Auf den beiden Linien sind 50 Fahrzeuge im Einsatz. Jeder Zug bietet 192 Sitzplätze und 352 Stehplätze. Zur Hauptverkehrszeit werden in der Regel zwei Triebfahrzeuge zu einer Einheit zusammengeschlossen. Auch nach Pfingsten werde die Lage noch angespannt bleiben, hieß es.

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