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Chaos in der gelben Tonne

25.05.2018
Chaos in der gelben Tonne

In die gelbe Tonne gehört nur Müll mit dem grünen Punkt.foto (A) DPA © picture alliance / dpa

Ahaus. „Im Biomüll aus Ahaus ist zu viel Plastik“, sagt Norbert Tenhagen. Er muss es wissen, denn er arbeitet im Fachbereich Tiefbau und Entsorgung der Ahauser Stadtverwaltung. Und: „In den Papiertonnen landen auch Flaschen und Biomüll“, erklärt er weiter. Außerdem werde Restmüll in gelben Tonnen entsorgt. Damit der Kreislauf des Mülls aber richtig funktioniert, müssen Plastik, Flaschen, Papier und Biomüll sauber getrennt werden. Seit 15 Jahren arbeitet Norbert Tenhagen in seinem Beruf. Aber erst seit fünf Jahren fällt ihm auf, dass das Durcheinander immer schlimmer wird. Er glaubt, dass das daran liegt, dass die Aufklärung in Sachen Mülltrennung kaum etwas bringt. „Da müssen wir mit der Keule ran“, sagt er. Als erzieherische Maßnahme sollte Menschen, die öfter ihren Müll durcheinanderwerfen, die Wertstofftonne weggenommen werden. Stattdessen bekommen sie eine Restmülltonne, die kostenpflichtig ist. Auch bei der Sperrmüllsammlung gibt es Probleme, weil manche Leute Elektroartikel und Farben, Bauabfälle und Restmüll an die Straße stellen. Aber Müll kostet nicht nur Geld, er bringt auch welches. Die Stadt verkauft zum Beispiel Altpapier fürs Recycling und verdient damit 220.000 Euro im Jahr.