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Loveparade-Prozess: Stellungnahmen zu Sauerland-Aussage

Es war Anfang Mai, als der einstige Oberbürgermeister von Duisburg zur Loveparade-Katastrophe als Zeuge aussagte. Angehörige von Opfern waren danach empört. Nun können Verteidiger und Nebenkläger ihre Stellungnahmen zu der Beweisaufnahme abgeben.

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Düsseldorf

, 28.05.2018
Loveparade-Prozess: Stellungnahmen zu Sauerland-Aussage

Adolf Sauerland, ehemaliger Oberbürgermeister von Duisburg. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Im Prozess um die Duisburger Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten und Hunderten Verletzten geht es heute um die Aussagen von Adolf Sauerland. Der frühere Duisburger Oberbürgermeister war Anfang des Monats in dem Prozess als Zeuge gehört worden. Nun können Verteidiger und Nebenkläger dazu Stellungnahmen abgeben. Nahezu alle Verteidiger wollten etwas sagen, erklärte ein Gerichtssprecher.

Sauerland war in dem Prozess des Landgerichts Duisburg zwei Tage gehört worden. Seine Aussage, etwa dass die Stadt bei der Genehmigung der Loveparade 2010 keine Fehler gemacht habe, hatte Unmut bei Angehörigen ausgelöst. Zahlreiche Opfer und deren Hinterbliebene sind Nebenkläger.

Das Verfahren findet aus Platzgründen in Düsseldorf statt. Sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg sind unter anderem wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Angeklagt sind zudem vier Beschäftigte des Veranstalters Lopavent.