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SpVgg oder ASC – es kann nur einen geben

Fußball: Endspiel um die Meisterschaft in Legden

Im Legdener Dahliendorfstadion werden am Mittwochabend Fakten geschaffen: Im Finale um die Meisterschaft der Kreisliga A1 treten ab 19 Uhr die SpVgg Vreden II und der ASC Schöppingen gegeneinander an. Der Sieger darf am Sonntag, 3. Juni, gegen den VfL Billerbeck um den Bezirksliga-Aufstieg spielen, für den Verlierer beginnt die Sommerpause.

LEGDEN

, 29.05.2018
SpVgg oder ASC – es kann nur einen geben

Luka Kösters (l.) spielt mit der SpVgg um den Titel.

Die Saison: Beide Mannschaften kamen mit 60 Zählern punktgleich ins Ziel. Während viele Ligakonkurrenten den ASC in der Spitzengruppe erwartet hatten, legten die Vredener eine überraschend starke Saison hin. Sowohl beim Torverhältnis – Vreden mit 76:37, Schöppingen mit 66:50 – als auch im direkten Vergleich, wo Vreden vier Punkte holte, lag die SpVgg vorn. Beide Fakto

ren zählen aber nicht. Der ASC lag nach der Hinserie mit 34 Punkten noch sechs vor den Blau-Gelben, die seinerzeit Tabellendritter hinter Fortuna Gronau waren. In der Rückrunde holten die Vredener diesen Rückstand aber auf. Gerade im Saison-Endspurt ließ Schöppingen viele Punkte liegen, verlor vier seiner letzten sieben Spiele. Im selben Zeitraum mussten sich die Vredener zweimal geschlagen geben und holten ein Unentschieden.

Die Mannschaften: Die Vredener Reserve, die als U23-Mannschaft läuft, verfügt über ein sehr junges Team, das aber mit erfahrenen Akteuren wie Yuzuru Okuyama (38) oder Sebastian Abbing (30) gespickt ist. Der ASC verfügt mit dem Oberliga-erfahrenen Spielertrainer Rafael Figueiredo über einen der herausragenden Akteure der Liga. Auch Defensivmann Christoph Lütke Bitter und Kapitän Nils Kröger zählen zu den Führungsspielern. Den Vredenern stehen allerdings auch Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft (Westfalenliga) zur Verfügung: Theoretisch spielberechtigt sind Carlo Korthals, Pascal Leifkes, Luka Kösters, Rene Beuting, Jonas Weid und Bernd Verwohlt. Letztere drei spielten in der Saison aber vorwiegend schon bei der Reserve. Korthals und Leifkes waren zuletzt angeschlagen, genauso wie Lütke Bitter beim ASC – Einsatz jeweils fraglich.

Das sagen die Trainer: Vredens Christoph Klaas, der sein Amt nach der Saison an Sven Elsbeck übergibt, geht vorfreudig in die Partie: „Das sind Spiele, die du als Trainer dein Leben lang in Erinnerung behältst. Ich erwarte ein große Kulisse und ein ausgeglichenes Spiel. Wir werden unseren Spielstil der gesamten Saison natürlich beibehalten und versuchen, die starke Schöppinger Offensive in den Griff zu bekommen. Wir haben eine überragende Saison gespielt und wollen uns jetzt dafür belohnen.“

ASC-Spielertrainer Figueiredo sagt: „Beide Mannschaften können schon jetzt stolz auf ihre Saison sein. Das wird noch mal ein tolles, spannendes Spiel, das die Mannschaft gewinnt, die besser mit dem Druck zurecht kommt.“

Die Rahmenbedingungen: Gespielt wird im Legdener Dahliendorfstadion. Der gastgebende SuS freut sich auf ein volles Haus und rechnet laut Geschäftsführer Andre Matschke mit 800 bis 1000 Zuschauern. 2017 spielte an gleicher Stelle Schöppingen gegen die Erstvertretung der SpVgg im Finale des Kreispokals (0:3).

Geleitet wird das Meisterschaftsfinale am Mittwoch von Regionalliga-Schiedsrichter Philipp Hüwe aus Coesfeld. Assistenten sind Christian Jelges (Südlohn) und Andre Deelen (Gronau).