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Das Duell der Meister

Fußball: SpVgg II spielt um den Aufstieg

In Gescher spielt die SpVgg Vreden II um den Bezirksliga-Aufstieg gegen den VfL Billerbeck. In beiden Lagern ist die Vorfreude auf das Finale riesig. Die Zahlen weisen ein Team als Favoriten aus.

VREDEN

von Sascha Keirat

, 01.06.2018
Das Duell der Meister

Mit dem Sieg im Entscheidungsspiel gegen Schöppingen holten sich Luka Kösters (r.) und Vreden den Titel. Jetzt wollen sie auch aufsteigen.

Zwei Teams, ein Ziel: Im Duell der beiden Kreisliga A-Meister spielen am Sonntag die SpVgg Vreden II und der VfL Billerbeck um den Aufstieg in die Bezirksliga. Der Anstoß erfolgt um 15 Uhr auf der alten Anlage des SV Gescher am Borkener Damm.

Sie waren die besten Mannschaften in ihrer Liga, jetzt wollen sie sich auch zum besten Kreisligisten im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld krönen. Geht man nach der Saisonstatistik, liegt der Vorteil sicherlich bei den Billerbeckern. Mit 75 Punkten (15 mehr als die SpVgg) holten sie sich die Meisterschaft, gewannen 2018 jedes ihrer Ligaspiele, fuhren zuletzt 14 Siege in Serie ein.

„Richtig große Aufgabe“

„Natürlich ist Billerbeck eine richtig große Aufgabe für uns, die haben schon eine starke Truppe mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern“, weiß SpVgg-Trainer Christoph Klaas. „Aber wenn wir unsere Leistung vom Mittwoch wieder abrufen, dann haben wir auch gegen sie eine Chance.“

Mit der angesprochenen Leistung feierten die Vredener per 5:1-Sieg gegen Schöppingen im Entscheidungsspiel die Meisterschaft (wir berichteten). Diese Begegnung ließ sich natürlich auch der Billerbecker Trainer Steffen Szymiczek nicht entgehen. „Die Vredener haben nach dem Rückstand die Ruhe bewahrt und sich dann verdient den Sieg geholt. Sie haben einen fitten und spitzigen Eindruck gemacht und spielen druckvollen Offensivfußball – ich habe da durchaus Parallelen zu unserer Spielweise gesehen.“

Ob es nun ein Vor- oder Nachteil ist, dass die SpVgg unter der Woche noch spielen musste? „Sicher sind unsere Beine nicht so frisch wie die der Billerbecker“, sagt Christoph Klaas. „Dafür sind wir jetzt voll im Wettkampfmodus und strotzen vor Selbstvertrauen.“ Steffen Szymiczek hält fest, „dass die Vredener jetzt schon mal wissen, wie sich so ein Finale vor großer Kulisse anfühlt“. Jedoch sei auch seine Mannschaft trotz der souveränen Meisterschaft immer noch hungrig. „Meine Jungs wollen genau wie ich jetzt den letzten Schritt zum Aufstieg machen.“

Keine SpVgg-Ausfälle

Die Billerbecker müssen mit Max Vandieken auf einen Stammspieler verzichten, zudem seien der beste Torschütze Adenis Krasnigi (21 Tore) sowie Tobias Kuhlage fraglich. Die SpVgg beklagt derzeit keine Ausfälle.

Beide Mannschaften trafen bereits in der Sommer-Vorbereitung aufeinander, damals gewann Vreden mit 4:3. „Das ist aber kein Maßstab für das Spiel jetzt“, sagt Christoph Klaas. Gegen eine Wiederholung hätte er natürlich trotzdem nichts einzuwenden.

Wer die Partie am Sonntag unter der Leitung von Schiedsrichter Holger Derbort gewinnt, der geht direkt in die Bezirksliga. Auf den Unterlegenen wartet die zweite Chance in Hin- und Rückspiel gegen den Verlierer des Aufstiegsspiel im Kreis Münster zwischen der SG Telgte und dem SV Bösensell, das bereits am Samstag stattfindet.