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Busfahrer soll haltende Autos übersehen haben

Unfall mit Linienbus in Münster

Bei einem Unfall mit einem Linienbus sind am Montag in Münster 16 Menschen verletzt worden. Am Tag nach dem Unfall ist die Suche nach dem Grund wohl abgeschlossen. Der Bus hatte mehrere Wagen an einer Ampel ineinandergeschoben.

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MÜNSTER

, 04.06.2018
Busfahrer soll haltende Autos übersehen haben

Der beschädigte Bus der Linie R11 steht nach einem Auffahrunfall auf der B51. © dpa

Nach dem schweren Busunfall mit 16 Verletzten in Münster gehen die Ermittlungen davon aus, dass der Busfahrer die vor ihm haltenden Fahrzeuge übersehen hat. „Das ergibt sich aus unseren Erkenntnissen und Zeugenaussagen“, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Das sei vergleichbar mit einem Unfall auf der Autobahn, bei dem ein Stauende übersehen wurde. Zum Zustand der Verletzten gab es zunächst keine neuen Informationen. Kinder seien nicht unter den 27 Fahrgästen des Linienbusses gewesen.

Der 48-jährige Busfahrer war am Montagnachmittag nahezu ungebremst auf ein Auto aufgefahren, das vor ihm angehalten hatte. Durch den Aufprall wurde der Wagen auf zwei weitere Autos geschoben. Laut Polizeiangaben vom Montag hielt das Fahrzeug verkehrsbedingt. Dessen 28 Jahre alte Fahrer erlitt schwere Verletzungen.

33 Personen am Unfall beteiligt

In dem Bus waren 27 Fahrgäste und der 48-jährige Fahrer, der leicht verletzt wurde. Von den Passagieren wurden drei schwer und elf leicht verletzt. Alle Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden, hieß es bei der Polizei. Lebensgefahr bestehe nach derzeitigen Erkenntnissen bei keinem der Betroffenen. Insgesamt waren 33 Personen in den Unfall involviert.

Mehrere Dutzend Rettungskräfte versorgten die 16 Verletzten am Ort, bevor sie in Krankenhäuser gebracht wurden. Der Einsatz der Feuerwehr war am frühen Abend beendet, wie ein Sprecher sagte.


dpa