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Mordplan aus Eifersucht: Angeklagter spricht von Notwehr

Nach einer Bluttat aus Eifersucht stehen zwei Syrer seit Dienstag wegen gemeinschaftlichen Mordes vor dem Aachener Landgericht. Hauptangeklagter ist ein 33-Jähriger Mann, der den neuen Freund seiner früherer Partnerin erstochen haben soll. Zuvor soll er bereits eine handfeste Auseinandersetzung mit dem Nebenbuhler gehabt haben. Daraufhin habe der 33-Jährige mit einem 21 Jahre alten Komplizen ein Mordkomplott gegen einen Landsmann geschmiedet.

Aachen

05.06.2018
Mordplan aus Eifersucht: Angeklagter spricht von Notwehr

Das Justizzentrum mit dem Landgericht in Aachen (Nordrhein-Westfalen). Foto: Oliver Berg/Archiv

Der 33-Jährige habe seine frühere Freundin wiedergewinnen wollen. Nachdem ihn Bewohner in das Mehrfamilienhaus gelassen hätten, habe der Angeklagte seinem Nebenbuhler aufgelauert und den Mann beim Nachhausekommen niedergestochen.

Der 33-Jährige sprach beim Prozessauftakt von Notwehr. Er wollte demnach das Opfer im Januar wegen der schlechten Behandlung seiner Ex-Freundin zur Rede stellen. Das Messer nahm er angeblich aus Angst mit, selbst angegriffen zu werden. Der neue Freund der Frau soll ihn dann sofort geschlagen haben. Erst da will er das Messer gezogen und zugestochen haben. Der Mitangeklagte 21-Jährige sei damals nur mitgekommen, um ihn zu beruhigen.