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Mauerbau um Zwischenlager

06.06.2018
Mauerbau um Zwischenlager

Auf die Pfähle kommt das Fundament und darauf die Betonmauer.bödding © FOTO: Christian Boedding

Ahaus. Rund um das Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus wird eine Mauer gebaut. Diese Mauer soll das in dem Gebäude gelagerte, radioaktive Material schützen. Denn es könnte der Fall sein, dass es zu terroristischen Angriffen kommt und Personen versuchen, das radioaktive Material zu stehlen und es zum Beispiel für den Bau von Bomben zu nutzen.

Seit dem Frühjahr 2017 laufen die Arbeiten zum Bau der Mauer. Los ging es mit den Fundamenten. Dafür wurden über 360 Pfähle in die Erde gerammt, die mitsamt dem Fundament das Gewicht der Betonmauer tragen. Die Mauer selbst ist zehn Meter hoch, einen Meter dick und 500 Meter lang. Die Schutzmauer wird vor Ort in mehreren Etappen gegossen. Dabei wird der Beton besonders stark, wenn ein Gerüst aus Stahl darin eingebaut wird und man dann erst den Beton in die sogenannte Schalung füllt. Jeden Tag arbeiten 20 Mitarbeiter einer Fachfirma aus Nordhorn daran. Voraussichtlich im Herbst 2019 ist die Schutzmauer fertig. Sie wird auch noch verklinkert, damit sie sich optisch nicht von der vorhandenen Außenwand des Zwischenlagers unterscheidet. Die Baukosten liegen im siebenstelligen Bereich, also bei über einer Million Euro.

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